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Herbststürme Norddeutschland

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Sturmfluten und Herbststürme in Norddeutschland

Herbststürme - Winde und Stürme im Herbst in Norddeutschland.

Siehe auch: Wetter im Herbst (September bis Ende Oktober)
Siehe auch: Winde, Stürme und Orkane

Die jährlichen Herbststürme (s.a. Sturm) verursachen zunehmend erhebliche Schäden in der Wirtschaft, der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft. Grund dafür ist jedoch sehr viel weniger der Sturm, welcher im Herbst über das Land fegt und die Blätter von den Bäumen wirbelt, sondern die Dichte der Besiedlung in den besonders betroffenen Regionen. Dort haben großflächige Rodungen für die Besiedlung, die Wirtschaft, die Landwirtschaft und die einstige Köhlerei in der Vergangenheit dem Wind riesige An- und Auslaufflächen geschaffen, die ohne Widerstand zu überwinden sind. Stürmische Winde werden nicht gebremst sondern durch die warme Luft aus den Großstädten noch beschleunigt.

Straßenmeisterei räumt Sturmschäden Xerver
Straßenmeisterei im Sturmeinsatz · Killikus 07.12.13

Dabei sind die Herbststürme und auch die Frühjahrsstürme für die Natur in Nord- und Mitteleuropa von zentraler Bedeutung. Den großen Gewässern, wie der Nordsee, der Ostsee und den Binnenseen kommt dabei der größte Nutzen zugute. Denn, über ↑Nordeuropa toben über das Jahr hinweg ehe selten kräftige Stürme, welche die Gewässer auch über das Jahr hin und wieder einmal kräftig durchwühlen. Im Allgemeinen prägen leichte bis mäßige Winde das jährliche Wettergeschehen in Mitteleuropa. Abgesehen von einigen orkanartigen regionalen stürmischen Winden, die im Sommer bei Gewittern (s.a. Unwetter in Nordeutschland) auftreten, ist es in Norddeutschland vielfach windstill. Es weht bestenfalls die namentliche „Leichte Brise“. Segler der Ostsee und der Nordsee nennen diese Wetterlage „Norddeutsches Flautenwetter“. Wetter ohne kräftige Winde schaden jedoch Meeren und Gewässern!

Xaver - Sand weht über die Dünen in Prerow
Ostseesand weht über die Dünen vor Prerow · Sturm Xaver· Killikus 07.12.13

Denn bei Windstille können sich die Gewässer ohne Unterbrechung erwärmen. Dabei kommt es zu Sauerstoffmangel in den Gewässern, was zu Lasten der Tierwelt in den besonders betroffenen Gewässern geht. Gleichzeitig steigt der Anteil von ↑Kohlendioxyid im Wasser, wodurch sich giftige Algen entwickeln und ausbreiten können. Phosphate, Nitrit, Nitrate, Stickstoff und andere schädliche Einträge werden bei windstillen Wetterlagen zunehmend angereichert! Das biologische Gleichgewicht in den Gewässern wird unmittelbar gestört, wenn die Gewässer nicht von Zeit zu Zeit kräftig umgewälzt werden.

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Bei der wetterbedingten Umwälzung der Meere und der Gewässer kommt es zu der sogenannten Abschäumung und das Gewässer wird abgeschäumt. Unter Abschäumung der Meere versteht man einen Prozess bei dem giftige Einträge, Eiweiße und Fette über die Schaumkronen bei Dünung (Wellengang) an die Ufer getragen werden. Diese schädlichen Stoffe werden dann am Ufer von der Natur verwertet. Toxine oder Schwermetalle werden dabei leider nicht abgeschäumt. Sie verbleiben im Wasser und können nicht abgebaut werden.

Wenn man also am Ufer eines Gewässers also weißen bis hellbraunen Schaum entdeckt, kann man sicher sein, dass hier die Natur Schadstoffe die auch der Mensch in das Gewässer eingebracht hat, zurück an Land befördert hat.

Die ersten Herbststürme über Norddeutschland beginnen für gewöhnlich in der ersten Dekade des Monats September. In den letzten Tagen des Sommers sind die Nächte im Norden bereits recht kühl. Temperaturen von weniger als 10 Grad sind in den ersten Nächten des Spätsommers an den norddeutschen Küsten sind keine Seltenheit mehr. Mit der nächtlichen Abkühlung im Spätsommer entstehen auch die ersten Nebel über den aufgewärmten Gewässern. Aus diesen steigen über den Tag Nebel nach oben und führen zur Wolkenbildung. Dadurch kommt es in den unteren Luftschichten zur Verwirbelung warmer und kühler Luftmassen was zu den typischen leichten bis mäßigen norddeutschen Winden führt.

Diagramm Wahrscheinlichkeit von Herbststürmen und Starkwind
Wann gibt es einen Sturm im Herbst - Sturm Prognose Diagramm

Die typischen norddeutschen Herbststürme entstehen überwiegend über der Nordsee, östlich der britischen Inseln und breiten sich von dort in südöstlicher Richtung bis an die Mittelgebirge aus. Kräftige Temperaturunterschiede zwischen den warmen bodennahen Luftschichten aus dem Süden Europas, der Nordsee sowie der Ostsee und den kalten oberen Luftschichten aus den nördlichsten Regionen Europas führen an den Grenzen der Luftschichten zu Wirbeln. Dabei sinken die kalten Luftmassen mit hoher Geschwindigkeit zu Boden, während die warme Luft langsam weiter nach oben steigt.

Auftreten können Herbststürme von Anfang September bis Mitte Dezember. Maßgeblich für die Entstehung der Herbststürme ist die Wetterentwicklung im äußersten Nordeuropa, verbunden mit dem Stand der Erde zur Sonne. Bereits im September werden die Nächte über Nordeuropa immer länger. In Mitteleuropa ist zu dieser Zeit davon noch wenig zu spüren. Die Mitteleuropäer erleben zu dieser Zeit einen sonnigen Altweibersommer oder gar einen Spätsommer.

Auf der Südhalbkugel werden gleichzeitig die Nächte immer länge. Zu diesem Zeitpunkt beginnt der Sommer über den Wüsten Afrikas. In der Folge dieser Entwicklung werden besonders heiße Luftmassen aus Nordafrika bis nach Nordeuropa gedrückt wo diese auf die kalten Luftmassen der Nordhalbkugel treffen. Je größer die Differenz zwischen den Temperaturen ausfällt, desto heftiger fallen die Herbststürme über Norddeutschland aus.

Sturmschäden
Sturmschäden - Waldbruch an lichten Wäldern

Ab Anfang November, genauer ab dem 4. November, nehmen in Norddeutschland die Herbststürme bis zum Einbrechen des Winters stetig zu. Dabei werden die Stürme immer intensiver. Denn ab diesem Zeitpunkt gelangt verstärkt kalte Polarluft aus den langen Nächten über Nordeuropa nach Mittel- und Osteuropa. Gleichzeitig werden die kalten Nächte im Norden länger und die Tage kürzer. Solange sich die milden Luftmassen aus dem Süden und die polaren Luftmassen aus dem Norden in etwa die "Waage halten", kommt es immer wieder zu Herbststürmen. Wenn die Nächte im Norden deutlich länger sind als die Tage, so etwa ab Anfang Dezember setzt sich auch in Mitteleuropa der Winter durch. Unterbrochen wird das folgende winterliche Wetter nur durch das Weihnachtstauwetter zur Wintersonnenwende! Mit der Wintersonnenwende über dem Äquator gelangen erneut warme Luftmassen nach Mitteleuropa, was zu einen zu Tauwetter und zum andern zu vermehrten stürmischen Winden führt.

Der Klimawandel und die damit einhergehende sanfte Erwärmung über Nordeuropa führen jedoch dazu, dass immer häufiger kräftige Herbststürme und die typischen Winde nach dem Spätsommer ausbleiben können. Durch die Erwärmung auf der Erde werden auch die polaren Erdteile sanft erwärmt. Dadurch gleichen sich die Temperaturunterschiede immer weiter an, was zu Bildung von windstillen Hochdruckgebieten führen kann. Damit verschieben sich die Schönwetterperioden von Altweibersommer und Martinisommer zunehmend in die Wintermonate.

Sollte jedoch die Klimaerwärmung auf der Erde über den polaren Regionen zu einer Abkühlung führen, was durch die zunehmende Wolkenbildung durchaus möglich ist, werden die Herbststürme in der fernen Zukunft zunehmen.

Es bleibt also abzuwarten, wie sich das Klima im Norden in den nächsten 25 Jahren entwickeln wird.

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 08.12.13
Quellenangabe: Wikipedia (Herbst, Jahreszeiten)
Bildangaben: Johannes Ludewig
Erstellt: 07.11.2013
Version: 25.09.2013
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