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Mücken - Mücken vertreiben

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Mückenstiche - Wie kann man Mücken vertreiben?

Mücken Mückenstichen Mückenschutz - Mücken vertreiben. Mücken Mecklenburger Seenplatte.

Große Mücke

Mücken haben ausgeprägte Geruchsorgane. Mücken kann man nicht vertreiben! Man kann jedoch dafür sorgen, dass die Mücke ihr Opfer nicht findet. Man muss sich also '↑Tarnen'. In der Tier und Pflanzenwelt tarnen sich Bedrohte. Nur wenige können sich wirkungsvoll verteidigen.

Süßlicher Körpergeruch von Schweiß oder andere körpereigenen Gerüchen locken Mücken auf Dutzende Meter an. Ebenso wirken  verschiedene kosmetische Produkte, wie Körperlotion oder Körpermilch, welche überaus anziehend auf Mücken. Besondere Anziehungskraft auf Mücken hat der Geruch von Blut. Bereits die kleinste Wunde kann Mücken oder Bremsen anlocken. Darüber hinaus lockt der Geruch von Speichel die Insekten oder Schweiß.

Mücken und Zecken ernähren sich von ↑Lymphflüssigkeit. Lymphe ist im ↑Blut enthalten. Um an die Lymphe zu gelangen müssen Mücken über ihren langen dünnen Rüssel Blut saugen. Bremsen machen dies mit einem Biss. Damit das Blut nicht gerinnt, injizieren die Insekten Chemikalien gegen die Blutgerinnung, ein Betäubungsmittel sowie Beruhigungsmittel, damit der Wirt den Angriff nicht wahrnehmen kann.

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In den Sommermonaten transpirieren Menschen und Tiere auf gleiche Weise. Süßlich riechenden Sonnenschutzmittel werden auf die Körper aufgetragen und verströmen über Kilometer hinweg ihren Geruch. Darüber hinaus ist der Mensch in der modernen Gesellschaft oft am ganzen Körper enthaart, womit wichtige Sensoren der Haut entfernt werden. Mücken und andere stechende oder beißende Insekten haben heute leichtes Spiel. Im Sommer ist der menschliche Körper ungeschützt. Dass Mücken dem Geruch folgen, lässt sich an einem einfachen Beispiel erklären.

Eine Gruppe von Menschen gehen an einem sonnigen Tagen im Oktober zum Pilzesuchen in einen feuchten Wald. Mücken tanzen in den letzten wärmenden Sonnenstrahlen. Obwohl die Gruppe die schwebenden Mücken meidet, werden einige Spaziergänger gestochen und andere nicht. Es ist davon auszugehen, dass alle Pilzesammler gleich oft gestochen wurden. Der Unterschied besteht in der Beschaffenheit der Haut und die Abwehr des Einzelnen. Eine dünne, blasse weibliche gut rasierte Haut reagiert bei einem Mückenstich anders als eine behaarte Lederhaut eines Mannes. Darüber hinaus reagieren viele Menschen allergisch auf die Sekrete stechender oder beißender Insekten.

Wie die kleine Geschichte darlegt, gibt es verschiedenste Ursachen, wie ein Mensch auf einen Mückenstich oder ein Insektenbiss reagieren kann. Der Grund warum einige härter betroffen sind als andere ist die Physiognomie des Einzelnen.

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Erst einmal von einer oder mehreren Mücken gestochen beginnt wenige Zeit später der Juckreiz. Der Juckreiz wird von Histamin ähnlichen Substanzen verursacht. Histamin ist ein Naturstoff, dass im menschlichen oder tierischen Organismus als Gewebshormon und Neurotransmitter wirkt und auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet ist. Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist am Immunsystem, d. h. an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt. So dient es als einer der ↑Botenstoffe in der Entzündungsreaktion, um eine Anschwellung des Gewebes zu bewirken.

Das Kratzen und Jucken an einem Mückenstich intensiviert den Ausstoß von ↑Histamin. Das Histamin wird über die Lymphe zu Wunde transportiert, womit der Juckreiz und die Schwellung zunimmt. Um den Juckreiz und die Ausbreitung der Schwellung nach einem Mückenstich zu vermeiden, ist es also erforderlich den Ausstoß von körpereigenem Histamin möglichst zu vermeiden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn an der betroffenen Stelle nicht gekratzt oder gejuckt wird. Auch die Kühlung der Wunde mit Speichel, auch Spucke genannt, aktiviert die Lymphdrüsentätigkeit. In Speichel ist Lymphflüssigkeit enthalten.

Bei Mückenstichen hilft nur Kühlung. Schnelle Kühlung bringt ein Eiswürfel. Ebenso hilft ein feuchtes Tuch. Damit die Wunde schnell abheilt kann der Mückenstich mit halbierten Zwiebeln oder ein Zitrone abgetupft werden. Beide Stoffe desinfizieren die Wunde, was die zuvor von Histamin und Lymphe ein wenig lindert.

Mücken vertreiben

Um Mücken nicht anzulocken ist es erforderlich, dass am Abend offene Fenster und Türen verschlossen gehalten werden. Mücken werden durch Licht und den Geruch von Bettwäsche oder getragener Bekleidung zielsicher angezogen. Bei Spaziergängen Mücken können mit allen ↑ätherischen Ölen abgehalten bzw. vertrieben werden. Eigentlich werden die Mücken damit nicht vertrieben, vielmehr behindert der Geruch der verschiedenen Geruchsstoffe nur die Wahrnehmung der Mücken. Ein wenig Teebaumöl an besonders gefährdeten Körperstellen, sichert oft, dass man von Mücken nicht gerochen wird. Ein Gefäß mit ätherischen Ölen im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer lässt die Mücke ihr Opfer nicht finden.

Hilfreiche Links:

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 04.05.14
Quellenangabe: biteling.de, Wikipedia
Bildangaben: keine
Erstellt: 04.05.2014
Version: 25.09.2013
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