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Urlaub Fahrradreise um den Malchiner See

Urlaub Malchiner See Mecklenburgischen Schweiz

Eisvogel am Malchiner See

Fahrradreise um den Malchiner See

↑Kartenansicht.

Um den Malchiner See in der Mecklenburgischen Schweiz gibt es viel zu entdecken. Dem Radwanderer eröffnen sich von den angrenzenden Wegen wunderbare Aussichten auf den Malchiner See. An der nördlichen Spitze des Malchiner Sees, der hier aufgrund des Schilfgürtels vom Land her nicht erreichbar ist, liegt der Ort Wendischhagen. Hier kann man das Atelierhaus von Günter Kaden, ein ↑niederdeutsches Hallenhaus, besuchen. Auf den mit ↑Schwarzpappeln gesäumten Weg nach Bristow kann man einen Abstecher zum Aussichtsturm machen. Er wurde wenige Meter vom Ufer errichtet und bietet so die Möglichkeit, einige der 156 registrierten Brutvogelarten an der Peene zu beobachten.

In ↑Bristow* lohnt sich der Besuch der 1597 geweihten Renaissancekirche, die über eine reiche Innenausstattung aus der Entstehungszeit verfügt. Ab 1855 errichtete Graf von ↑Bassewitz-Levetzow ein Gutshofensemble, das heute unter Denkmalschutz steht. Über Bülow gelangt man in südlicher Richtung nach Schorssow. Auf dem Weg dorthin legt manch Radler gerne eine Rast ein. Einerseits um in Ruhe einen Blick über den See genießen zu können, andererseits, weil die durch die Eiszeit geformten „Berge“ ungeübten Fahrern ein wenig Kraft kosten. Schorssow hat keinen Zugang zum See. Für eine Abkühlung sorgt ein Bad im Haussee. Sehr schön anzusehen ist das ↑klassizistische Schloss direkt am See, das zwischen 1730 und 1740 erbaut wurde und heute als ↑Schloßhotel genutzt wird. Sehenswert sind die Kirchruine im Park und der alte Fischerkaten am Ortsausgang. Das liebevoll gestaltete Heimatmuseum „Ziddorfer Mühle“ (Abbildung) macht mit der Geschichte des Sees und seiner Region bekannt.

Ziddorfer Mühle

Es geht weiter in südlicher Richtung. Wer das Auto nutzt, muss in Ziddorf einige hundert Meter an der ↑Ziddorfer Mühle vorbei, die Bundesstraße 108 benutzen und dann links in Richtung Malchin fahren. Das nächste Ziel in nördlicher Richtung heißt Dahmen. Mit dem Rad kann man den gut ausgeschilderten Radweg entlang des Mühlenbaches nach Dahmen benutzen. Die Fahrt durch das Mündungsgebiet der Westpeene in den Malchiner See ist besonders reizvoll. Der eigens für die Vogelbeobachtung errichtete Aussichtsturm am südlichen Seeufer erlaubt es, mit etwas Geduld und Glück den Eisvogel oder den Graureiher zu beobachten.

Dahmen wurde 1235 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gebäude der ehemaligen Zuckerfabrik beherrschen fast den Ortskern. Ein Badestrand mit Campingplatz lädt zum Verweilen ein. Gut frequentiert ist die Jugendherberge im Ort. Ein ausgeschilderter Wanderweg führt direkt entlang des Malchiner Sees nach Rothenmoor. Mit dem Fahrrad folgt man den beschilderten Wegen. Die „Deutsche Alleenstraße“ weist den Autofahrern den Weg. Neben dem 1895 angelegten Gutspark lohnt sich ein Besuch des etwa 750 Meter langen Burgtales, wenige hundert Meter südlich von Rothenmoor. Besonders im Frühjahr, wenn das Blätterdach der hohen Baumkronen noch einige Sonnenstrahlen durchlässt, kann man den lieblichen Reiz dieses Tales entdecken.

Auf der Alleenstraße gelangt man, vorbei an einem Großsteingrab, weiter nach Seedorf. Kurz vor der Ortschaft führt ein Waldweg zum größten Badestrand des Malchiner Sees. Ein großzügiger Campingplatz zieht schon seit vielen Jahren Besucher an den See. Für Kleinkinder ist dieser Strand nahezu ungefährlich, da das Wasser sehr flach ist. Von Seedorf folgt man entweder der „Deutschen Alleenstraße“ oder dem Radweg durch den so genannten Saupark nach Basedow.

Schloß Basedow

Basedow zählt zu den schönsten Dörfern Mecklenburg-Vorpommerns. Die gotische Backsteinkirche in Basedow beherbergt die älteste Orgel unseres Bundeslandes. Konzerte auf dieser „Königin der Instrumente“ ziehen jährlich viele Besucher in die Mecklenburgische Schweiz. Die Triumphkreuzgruppe (Maria und der Evangelist Johannes unter dem Kreuz Jesu) aus dem 15.Jahrhundert, soll der Überlieferung nach aus der Wargentiner Kirche stammen. Sie ist somit eines der ältesten Kunstwerke in der Basedower Kirche. Auch die beiden neben dem Eingang befindlichen Prozessionsstangen sowie das steinerne Taufbecken außen vor der Kirche sind aus Wargentin. Eine Perle der Mecklenburgischen Schweiz ist das Schloss von Basedow (Abbildung). Durch mehrere Umbauten weist es Stilelemente zwischen dem 16. und 19.Jahrhundert auf. Der angrenzende Marstall und der von Peter Joseph Lenné gestaltete Park mit der alten Burgruine und den Großsteingräbern vermitteln einen Eindruck von der damaligen Landschaftsgestaltung. Viele Wanderwege führen um den Ort herum. In Basedow befindet sich der Sitz der Verwaltung des „Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“ [↑Link]. Das Gebäude direkt an der Dorfstraße bietet den Touristen umfassende Informationen über den Naturpark am Malchiner See und beherbergt ständig wechselnde Ausstellungen. An der Alleenstraße bei Basedow fällt der 34 Meter hohe Aussichtsturm jedem Besucher auf. Von seiner Plattform aus hat man eine herrliche Aussicht über den gesamten Malchiner See, zur Stadt Malchin und das Hinterland der Mecklenburgischen Schweiz. Die Besteigung dieses Turmes sollte man nicht versäumen. Vom Fuße dieses Turmes, einige Meter in Richtung See, befand sich einst das Dorf Wargentin – der ursprüngliche Namensgeber für den See. Eine kleine Baumgruppe markiert noch heute die Stelle, wo sich bis ca. 1800 Bauernhäuser und eine kleine Kirche befanden.

Auf dem Radweg kann man entlang der Kastanienallee in Richtung Malchin fahren. Bei Basedow-Höhe führt eine weitere Kastanienallee links hinunter zur Peene und weiter nach Wendischhagen, dem Ausgangspunkt unserer kleinen Rundreise. An vielen Stellen entlang des Malchiner Sees kann man dessen Unberührtheit noch erleben, Erholung finden – die Seele baumeln lassen. Wer sich auf diese Landschaft einlässt, sie bewusst genießt, wird verstehen, warum ihre Bewohner so stolz auf ihre „Schweiz“ sind.

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Autor: Torsten Gertz
Last Edit: 19.03.09
Quellenangabe: Bernhard Horn, „Zwischen Mecklenburgischer Schweiz und Ostsee“, 2006, Tourismusverband „Mecklenburgische Schweiz e.V.“, „Erlebniswelt Wasser“, „Radeln Touren und Tipps für Radler“, „Wandern Touren und Tipps für Wanderer“, 2006,
Bildangaben: Volkmar Grauman, Johannes Ludewig
Erstellt: 05.12.2006
Version: 25.09.2013
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