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Mecklenburger Seen - Mecklenburger Seenplatte

Mecklenburger Seen

Urlaub an den Mecklenburger Seen (Mecklenburgische Seen)

Mecklenburger See
;">Kummerower See in der Seenplatte der Mecklenburgischen Schweiz

Die Mecklenburger Seen erstrecken sich in einer Süd-Nord-Ausdehnung vom ↑Land Brandenburg bis etwa 80 Kilometer vor die Mecklenburgische Ostseeküste. Die Region der Mecklenburger Seen wird als „Mecklenburgische Seenplatte“ bezeichnet. Gelegentlich wird die Region der Mecklenburger Seen auch als „Mecklenburger Seenplatte“ bezeichnet, was so nicht richtig ist. Die Seen des einstigen ↑Mecklenburg-Schwerin und des einstigen ↑Mecklenburg-Strelitz, also die typischen „Mecklenburger Seen“ sind im wesentlichen Bestandteil des heutigen ↑Mecklenburg-Vorpommern und erstrecken sich vom ↑Ruppiner Land, im Land Brandenburg, über Neustrelitz bis zur Müritz und weiter über den „Plauer See“ und den „Krakower See“ bis hin zum „Schweriner See“ im äußersten westlichen Mecklenburg-Vorpommern. Alle Mecklenburger Seen sind als Zeugnis der letzten Eiszeit vor ca. 17.000 Jahren entstanden. Die letzte Eiszeit wird als das „Pommersche Stadium“ der ↑Weichselkaltzeit bezeichnet. Das zurückweichende eiszeitliche Eis hat vor etwa 17.000 Jahren die Mecklenburger Seen in der „Mecklenburgischen Seenplatte“ und insbesondere in der „Mecklenburgischen Schweiz“ geschaffen.

Mecklenburger Seen

In der Mecklenburger Seenplatte sind bis zu 40 Meter tiefe Seen, wie der Kummerower See und unzählige kleiner Seen angesiedelt sowie hunderte kleinerere Sölle, Flüsse wie die Peene, Kanäle wie der Peenekanal und Bäche in Form einer einmaligen ↑Endmoränenlandschaft. Das Abbild der Mecklenburgischen- bzw. der Mecklenburger Seenplatte ist eine malerische Mischung von Hügeln mit leichten Anhöhen (Höhenzüge der Mecklenburgischen Schweiz), in deren Zwischenraum sich ausgedehnte Seen, Niedermoore (Peene Niedermoor), Feuchtwiesen und Feld- sowie unterschiedliche Waldgebiete befinden.

Auf Grund der vielfältig aufgebauten Landschaft, dem feucht-warmen Klima mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von etwa 46 – bis 64% ist in der Region mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburger Seenplatte) eine sehr hohe Konzentration von seltenen und geschützten Vögeln und Pflanzen angesiedelt. So sind rund um die Mecklenburger Seen, ähnlich wie in der ↑Rhön etwa zwanzig unterschiedliche Arten von Erdorchideen anzutreffen, die zwischen Ende Mai und Mitte Juli auf den Feuchtwiesen oder in den Buchenwäldern blühen, anzutreffen. Dabei ist das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) die am häufigsten vorkommende Erdorchidee in der Mecklenburgischen Seenplatte (Mecklenburger Seenplatte). Desweiteren sind in der Mecklenburger Seenplatte die Schachblume (Fritillaria meleagris), die Trollblume (Trollius europaeus), das Leberblümchen (Hepatica nobilis), die Echte Schlüsselblume (Primula veris), die weiße Sumpf-Calla (Calla palustris) sowie das Gelbe Windröschen (Anemone ranunculoides) gut verbreitet. Sehr selten, aber in der Mecklenburger Seenplatte auch anzutreffen, ist die fleischfressende Pflanze ↑Sonnentau (Drosera). Zu den besonders geschützten Vögeln, die an den mecklenburger Seen vorkommen, gehört der Scheiadler (Aquila pomarina) auch Pommernadler genannt, der Eisvogel (Alcedo atthis), die ↑Beutelmeise (Remiz pendulinus) und der Silberreiher (Casmerodius albu).

Die geschätzte Fläche der zentralen Mecklenburger Seenplatte, gemeint sind damit die Mecklenburger Großseen, wie die Müritz, der Krakower See, der Tollensesee oder der Plauer See, beträgt etwa 365 km². Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die heutige Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburger Seenplatte) sich über ein Gebiet von etwa 110 mal 170 Kilometer in der Nord-Süd und der Ost-West Ausdehnung in Mecklenburg-Vorpommern, erstreckt. Im Norden der Mecklenburgischen Seenplatte, fälschlich auch als Mecklenburger Seenplatte bezeichnet, befindet sich das größte Niedermoorgebiet Europas, das sogenannte „Peenetal“. Die Bezeichnung „Peenetal“ für das Niedermoorgebiet nördlich und südlich der Peene, oberhalb des Kummerower See ist ebenso fragwürdig, wie die Bezeichnung „Mecklenburger Seenplatte“ und „Mecklenburgische Seenplatte“. So befindet sich z.B. das eigentliche Peenetal, also das Urstromtal der Peene, südlich von Malchin und wird als NSG „Ostpeene“ bezeichnet. Das bekannteste Urstromtal in der Mecklenburger Seenplatte, der heutigen Mecklenburgischen Seenplatte befindet sich nahe der Mecklenburgischen Schweiz und erstreckt sich über 30 Kilometer nach Süden bis an die Müritz, dem größten in Deutschland befindlichen Binnensee.

Der See „Müritz“ heißt Müritz und nicht Müritz-See, denn der Müritz-See ist am Ende des Müritzarms südlich von der Müritz. Die Müritz ist im Zentrum der Mecklenburger Seen gelegen und hat eine Größe oder Fläche von 117 km². Die Nord-Süd-Ausdehnung der Müritz beträgt circa 29 Kilometer. In der Ost-West-Ausdehnung oder auch als Breite bezeichnet, hat die Müritz etwa 13 Kilometer. Die Müritz hat an ihrer tiefsten Stelle eine Tiefe von 31 Metern, jedoch eine durchschnittliche Tiefe von ca. 6 Metern, was den See für Sport- und Hausboote sehr gut beschiffbar macht. Direkt an der Müritz befinden sich die Städte Waren an der Müritz sowie Röbel an der Müritz. Nur 5 Kilometer von Waren an der Müritz ist der Müritz-Nationalpark mit seiner vielfältigen Fauna und Flora. Für Naturfreunde und Hobbyfotografen sind Ausflugziele wie der „Warnker See“, der „Specker See“ und der „Priesterbäker See“ im Müritz-Nationalpark besonders interessant. An diesen Seen befinden sich optimale Aussichtplattformen für die Naturfotografie und es sind sehr viele Wildvögel in freier Natur zu beobachten. Aus meiner persönlichen Erfahrung, kann ich jedoch sagen, dass man die größte Ansammlung von unterschiedlichen Seevögeln (der Vogel am See) in der Mecklenburgischen Seenplatte in den Malchiner Torfstichen sowie in den Torfstichen bei Neukalen am Kummerower See, namentlich den Neukalener Wiesen, ganzjährig beobachten kann. Sollte sich jemand dafür interessieren, wende er sich bitte an Wolfgang Bremer auf Kösters Eck in Malchin.

Nordwestlich der Mecklenburger Seenplatte befinden sich einige sehr schöne Badeseen mit gut ausgebauten Zelt – und Campingplätzen. In der Region Nossentiner Hütte, zwischen dem „Krakower See“ im Norden, dem „Goldberger See“ im Westen sowie dem „Plauer See“ im Süden sind viele kleinere Mecklenburger Badeseen, die sich auch für das Angeln, sofern dies erlaubt ist, sehr gut eignen. Einheimische Mecklenburger fahren zum Baden zum „Drewitzer See“ bei Sparow. Der Drewitzer See ist ein Kiessee, auch Kiesgrube genannt, in dem das Wasser absolut klar ist! Das ehemalige Staatsjagdgebiet „Nossentiner Hütte“ war einst eine exklusive und gesperrte Urlaubsregion für „DDR-Führungskader“ und ist heute eine Topadresse für unberührte Natur sowie tiefe glasklare Seen in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist im Übrigen die einzige Region in der Mecklenburgischen Seenplatte, in der sich wirklich glasklare See befinden. Die Seen in der Region „Nossentiner Hütte“ sind zum Teil von der Eiszeit metertief ausgewaschene Kiesgruben, welche durch die Kiesfilterung über eine außerordentlich hohe Wasserqualität verfügen. Die übrigen Mecklenburger Seen sind zwar rein, jedoch haben diese wegen der vielen Zuflüsse aus den umliegenden Niedermooren Mecklenburgs meistens leicht trübes bis bräunliches und torfhaltiges Wasser. Da durch die Weichselkaltzeit erhebliche Mengen an „Muschelkalk“, also Kalk aus Fossilien und Meerestieren, abgelagert hat, liegt der pH-Wert der Mecklenburger Seen trotz der vielen Niedermoore zwischen 6,5 und 7,5.

Nordöstlich der Mecklenburger Seenplatte befindet sich die Mecklenburgische Schweiz mit dem Urstromtal der Peene, dem flachen Malchiner See und dem tiefen ungestümen Kummerower See. Der Malchiner See hat eine Fläche von 13,95 km² und eine durchschnittliche Wassertiefe von weniger als zwei Metern. Deshalb gehört der Malchiner See zu den flachsten Großseen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wasser im Malchiner See ist als getrübt zu bezeichnen und es gibt in warmen feuchten Sommern sehr viele Mücken am Malchiner See. Dennoch gilt der Malchiner See als beliebter Badesee. Besonders interessant am Malchiner See sind die vielen Seeadler und die Fischadler, welche sich gern um einen Fisch streiten, wenn die beiden ansässigen Fischer, morgendlich ihre prall gefüllten Fischernetze aus dem Wasser ziehen. Gastgeber am Malchiner See findet man in: Seedorf, Basedow, Dahmen und Schorssow. Ein besonderer Mecklenburger See ist der Kummerower See. Der Kummerower See gilt als gefährlich, weil er in jedem Jahr seine Opfer fordert. Mal geht ein Segler unter und mal ist es eine Gruppe von Kanufahrern, die in Gefahr gerät. Der Kummerower See hat eine Fläche von etwa 32,55 km² und ist bis zu 30 Meter tief. Die durchschnittliche Tiefe beträgt etwa 8 bis 9 Meter, was einen eigenwilligen Charakter erahnen lässt. Der Kummerower See kann bereits bei wenig Wind Wellen von mehr als einen Meter Höhe aufbauen, was jedes Jahr im Sommer diverse Wassersportler überrascht. Ein aufziehendes Gewitter reicht um den Kummerower See in ein unberechenbares Gewässer zu verwandeln. Deshalb ist der Kummerower See in der Mecklenburger Seenplatte (richtig Mecklenburgischen Seenplatte) bei Wassersportlern, Seglern und besonders bei den Surfern sehr beliebt. Weil die Peene durch den Kummerower See fließt, gehört der Kummerower See mit zu den fischreichsten Gewässern in Deutschland.

Mecklenburgische Schweiz (Mecklenburger Schweiz)

Kilometer lange und mehr als 100 Meter hohe Mecklenburgische Höhenzüge, durchzogen von den Seitenarmen der Peene, der Ostpeene und der Westpeene, mit Seen, wie dem Teterower See, dem Kummerower See, dem Malchiner See sowie verschiedene Schlösser und Gutshäuser sind in der Mecklenburgischen Schweiz Reiseziel für einen Natururlaub, einen Kanuurlaub, ↑Radreisen, den Wanderurlaub und den Badeurlaub in waldreicher hügeliger Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Neben den Reiseinformationen können Sie bei Killikus, Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Ferienzimmer, Quartiere und Unterkunft in der Mecklenburgischen Schweiz buchen und reservieren.

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 24.11.14
Quellenangabe:
Bildangaben: Johannes Ludewig
Erstellt: 24.05.2007
Version: 25.09.2013
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