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Mecklenburgische Schweiz Urlaub

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Urlaub Mecklenburgischen Schweiz

Urlaub Mecklenburgische Schweiz

Urlaub in der Mecklenburgischen Schweiz? Unterkünfte Meckl. Schweiz?

Graureiher Burgwallinsel Teterow

Die „Mecklenburgische Schweiz“ der „Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“ [↑Naturpark] zwischen dem ↑Müritz Nationalpark in Mecklenburg und den Niedermooren des westlichen Vorpommern ist eine ausgedehnte Hügellandschaft in deren Becken sich der Malchiner See und der Kummerower See befinden. 5km nördlich vom Müritz Nationalpark entspringt die Ostpeene, welche am südlichen Rand der Mecklenburgischen Schweiz sanft entlang fließt. Die Ostpeene durchfließt das NSG Ostpeene die „Benz“ wo sich die ersten Hügellandschaften der Mecklenburgischen Schweiz erheben und mündet dann im Zentrum der Mecklenburgischen Schweiz bei Malchin in den Peenekanal. Einige Kilometer fließen die Ostpeene und die Westpeene aus dem Malchiner See in den Kummerower See. Im Norden und im Süden der beiden mecklenburgischen Großseen erheben sich südlich und nördlich zwei Hügelketten, von ca. 25km Länge, deren Hügelspitzen Höhen von mehr als 120m erreichen. Die Torfwiesen und Schilfgürtel rund um die beiden Seen sind urwüchsige moorige grüne Rastflächen der nordischen Entenvögel und der durchreisenden Kraniche.

Höhenzüge Mecklenburgische Schweiz
Eisvogel am Dahmer Kanal

Im Herbst und in den Frühjahrsmonaten rasten zwischen 20.- 30.000 Saatgänse, Graugänse und Bleßgänse in der Region „Mecklenburgische Schweiz“. In den nahen Torfgräben der Peene brüten Kraniche und Schwäne, jagen Silberreiher, Graureiher und Kormorane nach frischem Fisch in den flachen Torfgräben. Der äußerst seltene blaubunte Eisvogel fühlt sich im Dahmer Kanal zwischen dem Malchiner See und dem Peene Kanal wohl. Biber fällen seit einigen Jahren ungestört Bäume und tummeln sich mit der ganzen Biberfamilie an den Weiden-Ufern der Peene. Sofern man mit einem leisen Boot unterwegs ist, kann man in den Abendstunden am Rande der Torfstiche am Dahmer Kanal den seltenen Fischotter beobachten. Neben dem Schilfrohrsänger, der Rohrweihe, dem Haubentaucher ist das Blaukelchen, die Beutelmeise und der Karmingimpel keine Seltenheit. Wie selbstverständlich hat jedes Dorf seinen eigenen Weißstorch. Ich erfreue mich täglich an einigen Turmfalken, die gegenüber von meinem Arbeitszimmer auf den Dächern der Kleinstadt Malchin an hellen Tagen ein Sonnenbad nehmen.

Strauchmoräne Mecklenburgische Schweiz
Rohweihe Malchiner See

Zwischen Rothenmoor, am südöstlichen Rand des Malchiner Sees und den Torfgräben von Malchin leben tausende Laubfrösche und Rotbauchunken, deren lautes Rufen in den Sommermonaten weithin zu hören ist. Seltener zu sehen sind die heimischen Zauneidechsen und die Östliche Smaragdeidechse. Ursache für das zurückgezogene Leben der Reptilien ist die gute Population von Raubvögeln und natürlichen Jägern. In der Mecklenburgischen Schweiz kommen, Dank dem Naturschutz, drei heimische Adlerarten vor: der Schreiadler, wegen seiner östlichen Verbreitung auch Pommernadler genannt, der Fischadler und der Seeadler. Deshalb sind einige Teile der Mecklenburgischen Schweiz auch Europäisches Vogelschutzgebiet. Die Vögel und Tiere in der Mecklenburgischen Schweiz lassen sich am Besten im Frühjahr von April bis Mai und im Herbst von Anfang Oktober bis zum Winteranfang beobachten.

Die mecklenburgische Schweiz wurde 1812, anlässlich einer Grundsteinfeier von dem ↑Erbherzog Georg von Strelitz, wegen ihrer ausgewogenen Schönheit als „Mecklenburgische Schweiz“ benannt. Im Volksmund sowie in einigen Büchern wird die „Mecklenburgische Schweiz“ immer wieder als „Mecklenburger Schweiz“ bezeichnet, was so nicht ganz richtig ist. Kaum eine Landschaft in Deutschland kann auf so viele historische Schlösser und Bauwerke verweisen wie die Mecklenburgische Schweiz. Sieben sehenswerte Schlösser und in jedem größerem Dorf ein Gutshaus auf einem Flecken Erde von 25x25 Kilometern. Schon der alte Adel wusste wo es sich gut wohnen lässt und ließ sich prachtvolle Domizile in der mondänen mecklenburgischen Region erbauen. Besonders Adlige mit landschaftlichen Ambitionen, wie ↑Johann Heinrich von Thünen, ↑Hans von Labes, dem Initiator der Mecklenburgische Landwirthschafts-Gesellschaft (1798), ↑Friedrich II. Graf Hahn und ↑Ulrich von Maltzan (Moltzan) prägten mit Gefühl und viel Sachverstand das einzigartige mecklenburgische Umland. Diese Persönlichkeiten ließen Eichen, Buchen und Erlen auf den Anhöhen inmitten großer Felder als Wasserspeicher anpflanzen.

Lenné Baumgruppe

Esskastanien auf Burg Schlitz und 100 seltene Gehölze im Park von Schloß Blücherhof, konnten in den vergangenen hundert Jahren ungestört zu stattlichen Bäumen heranwachsen. Persönlichkeiten wie der Baumeister ↑Friedrich Adam Leiblin und Peter Joseph Lenné gestalteten im 19. Jahrhundert verschiedenen Parks und Gärten in der Mecklenburgischen Schweiz. Aufmerksamkeit sollte den interessierten Besucher der Parkanlage von Burg Schlitz mit dem Jugenstilbrunnen, der Lenné-Parkanlage Remplin mit der alten Sternwarte, der Lenné-Parkanlage Schloß Basedow sowie der Parkanlage Schloß Blücherhof gelten. Mit einer Höhe von 127,8 Metern ist der Kalkberg der höchste Berg in der Mecklenburgischen Schweiz. Wenige Kilometer von dem Kalkberg entfernt befindet sich das Schloß Ulrichshusen. Schloß Ulrichshusen in der Mecklenburgischen Schweiz ist der Musikstandort in Mecklenburg-Vorpommern schlechthin. Dem Engagement des Freiherrn Helmuth von Maltzahn ist es zu verdanken, dass die „Mecklenburgischen Musikfestspiele“ internationale Anerkennung gewonnen haben. Der Röthelberg bei Karstorf unweit des klassizistischen ↑Schloß Burg Schlitz hat eine Höhe von 96,4m und der Silberberg, unweit von ↑Schloß Teschow hat eine Höhe von 63,7m. Zwischen den Hügelketten der Mecklenburgischen Schweiz erstreckt sich ein Niedermoor Becken mit vielen natürlichen Torfgräben und zwei Badeseen von imposanter Größe.

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Weitere Informationen:
↑Naturparkverwaltung Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See
Dorfstraße 124 · 17139 Basedow
Fon: 049 3 99 57 - 2 91 20
Fax: 049 99 57 - 2 91 22
Mail: Naturpark

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 22.11.14
Quellenangabe: Naturparkverwaltung Mecklenburgische Schweiz;
Bildangaben: Volkmar Grauman, Johannes Ludewig
Erstellt: 18.12.2006
Version: 25.09.2013
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