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Weihnachtstauwetter
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Beschreibung vom Weihnachtstauwetter im Dezember. Ursachen, Entstehung, Wirkung...

Weihnachtstauwetter

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Hauptseite: Wetter
Siehe auch: Weiße Weihnachten & Weihnachtswetter

Das Weihnachtstauwetter ist lt. ↑Wikipedia Weihnachtstauwetter eine Wettersingularität, so eine „mild-nasse Witterungsperiode, die in Mitteleuropa als klimatologische Singularität in gut sieben von zehn Jahren zwischen dem 24. und dem 29. Dezember eintritt.“ (↑Zitatquelle)

Weisse Weihnachten Diagramm
Weihnachtstauwetter Diagramm 2006/07 (Weihnachtstauwetter Diagramme)
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Hannes in der Tonne

Das im Dezember, eintretende namentliche Weihnachtstauwetter, eine warme Luftströmung, wird von einem Temperaturwechsel auf der ↑Nordhalbkugel, zwischen ↑Nordwesteuropa (Temp. ↑Reykjavik) und ↑Nordosteuropa (Temp. ↑Perm) verursacht und entscheidet maßgeblich darüber, ob es eine Weiße Weihnachten gibt oder nicht. Das Weihnachttauwetter ist (n. Killikus) eine Wetterentwicklung, welche durch den einbrechenden Winter in ↑Nordwesteuropa (Island) und einer „Erwärmung“ in ↑Sibirien (Russland) zustande kommt:

Der Winter in ↑Sibirien beginnt mit sicherer Wahrscheinlichkeit um den 2. November eines jeden Jahres. Zwischen dem 4. November und dem 8. November sinken in Sibirien die Temperaturen deutlich unter die ↑Nullgradgrenze ab, was zur Folge hat, dass sich im Monat November über ganz Nordosteuropa der Winter einstellt. Gleichzeitig fallen die Temperaturen in Nordwesteuropa nur sehr langsam und nur wenige Grade unter die Nullgradgrenze. Ursache für den nur mäßigen winterlichen Temperaturabfall vor ↑Grönland sind die warmen Strömungen aus dem ↑Nordatlantik, welche aus dem ↑Golfstrom (↑Golf von Mexiko) gespeist werden.

Modell ohne Schneefall über das Weihnachtstauwetter
Abb.1 Temperaturverlauf in Nordeuropa mit Weihnachtstauwetter.

Weihnachtstauwetter mit Weißer Weihnachten

ORINAL KILLIKUS® KUNSTDRUCKE - mygall

(Abb. 2) Zu einer Weißen Weihnacht kommt es, wenn zum Weihnachtstauwetter, also noch vor dem regulären Winteranfang am 20. Dezember, die Differenz der Temperaturen zwischen ↑Nordwesteuropa und ↑Nordosteuropa möglichst weit auseinander sind.

Das bedeutet, wenn in Nordwesteuropa, bei Island bzw. Grönland zur Weihnachtszeit (1. Advent bis 4. Advent), die Temperaturen nut etwas über der Nullgradgrenze bzw. nur gering darunter verherrschen und in Nordosteuropa die Temperaturen bei mindestens -10°C oder noch kälter liegen, kann man mit einer Weißen Weihnacht in Norddeutschland rechnen. Eine Weiße Weihnacht, während des Weihnachtstauwetters wird begünstigt, wenn es in Nordeuropa bereits im November und der Vorweihnachtszeit kräftig geschneit hat und langanhaltend Minusgrade den Boden und die Gewässer abgekühlt haben.

Modell mit Schneefall über das Weihnachtstauwetter
Abb.2 Temperaturverlauf in Nordeuropa ohne spürbaren Weihnachtstauwetter.
(Abb. 2) Führt frostiges Wetter zwischen Ende November und Anfang Dezember auf Grund der großen Temperaturdifferenzen in Nordeuropa zu einer dicken Schneedecke, reflektiert diese Schneedecke das ↑Sonnenlicht, während eine schwarze Erdoberfläche auch bei Frostwetter das Sonnenlicht absorbiert und somit Wärme gespeichert und wieder abgegeben wird. Darüber hinaus führt eine schneebedeckte Erdoberfläche zu einer zusätzlichen kräftigen Abkühlung der niedrig gelegenen Luftmassen, was ebenfalls zu einer dauerhaften Abkühlung beiträgt. Kommt es dann zum Weihnachttauwetter, zwischen dem 10. Dezember und dem 22. Dezember, zum regulären Winteranfang dennoch zu einer leichten Erwärmung, verhindern kalte Luftmassen am Boden das völlige Abtauen der bisher entstandenen Schneedecke.

Normaler Verlauf der Jetstreams
Tauwetter am 8.Januar 2011 am Malchiner Torfstich. Polderwiesen sind überflutet.

Im Killikus Klimamodell ist das Weihnachtstauwetter, auch ↑Föhn genannt, eine jährlich immer wiederkehrende Singularität, welchen in einem engen Zusammenhang mit der ↑Wintersonnenwende am südlichen Wendekreis, am 21. Dezember steht. Ab dem 23. September bis zum 21. Dezember wandert der Sonnenstand zur Erde in Richtung Südpol, und wendet dort am 21. Dezember, um das kommende halbe Jahr nach Norden zu verlaufen. Während zwischen dem 21. Juni und dem 21. Dezember auf der Nordhalbkugel die Tage immer Kürzer, werden die Tage ab dem 21. Dezember wieder länger.

Darstellung Sonnenwende
Abb. 1.1 Darstellung der Wintersonnenwende
Diagramm Weihnachtstauwetter
Abb. 1.2 Weihnachtstauwetter Zeitraum Darstellung
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Wenige Tage vor und wenige Tage nach der winterlichen Sonnenwende am südlichen Wendekreis verändern sich für wenige Tage die klimatischen Bedingungen an der Nordhalbkugel, was zum Durchfluss warmer Luftmassen aus Süden und Südwesten führt. Diese warmen Luftmassen kommen aus Nordafrika und werden in den oberen Luftschichten über die Alpen und die Ostsee bis nach Dänemark getragen. Dort stoßen die Luftmassen auf die kalten polaren Luftströmungen, was zu windigem Wetter an der Ostseeküste und der Nordseeküsten führen kann. Die warmen Luftmassen im Weihnachtstauwetter können, je nach stärke und Umfang zu einer kräftigen Erwärmung auf der Nordhalbkugel führen. Gleichzeitig auftretende warme Luftmassen aus dem ↑Golfstrom im ↑Nordatlantik über Grönland verstärken den Tauwetter-Effekt.

Im Zeitalter des Klimawandels können die warmen Luftmassen, welche von ↑Nordafrika bis nach ↑Grönland getragen werden, in ↑Mitteleuropa zu stürmischen Winden und warmen Regen bei Minusgraden oder gründenden Bäumen zur Weihnachtszeit in West- Mittel- und Nordeuropa führen. Dabei ist das Weihnachtstauwetter eine der wenigen Singularitäten, die nachhaltig Warmluft nach Norden führen kann und dabei gleichzeitig für eine erste Erwärmung auf der Nordhalbkugel für das kommende Jahr beiträgt.

Diagramm Weihnachtstauwetter im Jahr 2009/2010
Abb. 2.1 Weihnachtstauwetter im Jahr 2009 vom 25.Dezember 2009 bis zum 10.Januar 1010

Die als „Weihnachtstauwetter“ benannte Wettersingularität gehört im Killikus Klimamodell zu den zentralen globalen Wettererscheinungen, welche die Wetterbedingungen der kommenden sechs Monate entscheidend beeinflussen wird. So zeigen eigene Simulationen, dass ein starkes Weihnachtstauwetter einen warmen gleichbleibenden Sommer zur Folge haben kann.

Gleichzeitig führt das Ausbleiben eines kräftigen Weihnachtstauwetters zu einer späteren Abkühlung auf der Nordhalbkugel in der Folge. So ist festzustellen, dass die wenige Monate später folgenden die Eisheiligen und die Schafskälte den nahenden Sommer zu einem verregneten machen können, weil diese Wettersingularitäten die allgemeinen Temperaturen senken.

Diagramm Weihnachtstauwetter
Abb. 3.1 Weihnachtstauwetter vom 25.Dezember bis 14.Januar
Diagramm Weihnachtstauwetter in der Zukunft
Abb. 3.2 Weihnachtstauwetter vom 25.Dezember bis 2.Januar

Einer „Weißen Weihnachten“ folgt ein eher verregneter und kühler Sommer, während eine „Grüne Weihnachten“ einen warmen Sommer zur Folge hat. (s. ↑Überschwemmungen im Sommer 2011)

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Killikus Klima- und Wetterprognosen wissenschaftlich nicht belegt sind! Deshalb sind die Killikus Wetterprognosen als journalistische Analyse zu betrachten. Die Killikus Klima- und Wetterprognose basiert ausschließlich auf der Auswertung des KILLIKUS Klimamodells und hat keine wissenschaftlich basierten Grundlagen.

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Verwendete Diagramm Einstellungen:
Startdatum: 1.12.20**
Enddatum: 1.2.20**
Anzeige Tage: 90
Klimafaktor : -2,5
Vorhersagetage: 3
Glättungsfaktor: 6
Zahl der Tage für Berechnung: 7

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 07.12.11
Quellenangabe: Killikus Klima Modell; Wikipedia 2010: Singularitäten, Erde, Wetter;
Bildangaben: Johannes Ludewig Killikus Klima Diagramm
Erstellt: 17.10.2010
Version: 09.09.2010
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