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Nickender Milchstern

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Nickender Milchstern (Ornithogalum nutans)

Nickender Milchstern (Ornithogalum nutans)

Frühlingsblüher Nickender Milchstern (Ornithogalum nutans)

Nickender Milchstern Blütenstand

Der Nickende Milchstern (Ornithogalum nutans) (Bilder) ist eine ausgewilderte giftige Zwiebelpflanze (↑Zierpflanze), deren botanische Name sich von den griechischen Wörtern ornis für Vogel und gala für Milch herleitet. (WIKIPEDIA) Der in Norddeutschland ausgewilderte Nickende Milchstern gehört zu der Familie der ↑Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) und blüht als weißer Frühblüher zwischen dem 15. April und Anfang Mai auf den Wiesen historischer Park- Schlossanlagen. Die in historischen Parkanlagen und Gärten in Norddeutschland ausgewilderte Pflanze der Milchsterne (Ornithogalum nutans) ist ein Frühjahrsblüher mit weiß-grün gestreiften Blüten, welche zu Gruppen in Traubenform an einen fleischig grünen etwa 30 Zentimeter langen Pflanzenstiel erblühen. Der Nickende Milchstern kann wegen seiner weiß-grünen Blühten dennoch zu den weißen Frühblühern gezählt werden und hat grasähnliche, lanzettartige, lange sehr schmale, fleischige grüne Laubblätter mit einem helleren Mittelstreifen, welche zur Blütezeit bereits verwelkt sein können.

Der Nickende Milchstern (Ornithogalum nutans) ist eigentlich am östlichen Mittelmeer, in Zentralasien, in der Türkei und im Nordwestiran heimisch. Die Milchsterne, welche potentiell giftig sind, wurden im ↑Mittelalter in Klostergärten ausgepflanzt und haben sich als ausdauernde Pflanze von dort über ganz Mitteleuropa verbreitet. Obwohl der Milchstern zu den seltenen Pflanzen gehört, kann man die sehr schöne Gartenpflanze gelegentlich in alten Parkanlagen antreffen.

Nickender Milchstern Wiese
Sternwarte Remplin

In Mecklenburg-Vorpommern ist der Nickende Milchstern (Ornithogalum nutans) in großer Anzahl von mehreren tausend Pflanzen in dem einst barocken Park von ↑Remplin in der Mecklenburgischen Schweiz anzutreffen. Remplin gehörte im 15. Jahrhundert zu Grafschaft der Familie Hahn (Basedow). „Bis zum Ende des 18. Jahrhundert hatte sich Remplin zum wirtschaftlichen Zentrum einer ganzen Reihe von Gütern entwickelt, welche die Hahns im Laufe der Jahrhunderte zusammengebracht hatten. Eine Blütezeit erlebte der Ort an der Schwelle des 19. Jahrhunderts unter ↑Friedrich II. Graf von Hahn, einem besonders aufgeklärten Mitglied seines Geschlechts. Seit den 1790ern entwickelte er Remplin zu einer Stätte von Aufklärung und modernen Wissenschaften. Besonders in der Astronomie hat er bleibende Verdienste, wovon im Ort bis heute erhaltene Reste seiner ↑Sternwarte künden. Ein Viertel Jahrhundert lang war Remplin Mittelpunkt und Herrschaftssitz der gesamten Besitzungen der Hahns mit knapp 100 Gütern und zugehörigen Höfen und Ortschaften in Mecklenburg, Holstein und der Wetterau.“ (WIKIPEDIA) Den Schlosspark ließ Claus Ludwig Hahn (1722-1779), nachdem er 1746 Remplin übernommen hatte, einen Barockgarten anlegen. Herzog Georg erwarb das Gut und ließ den Park 1851 von Peter Joseph Lenné umgestalten.

Nickender Milchstern
KILLIKUS SCHMUCK
Killikus Sschmuck bei DAWANDA

Der Nickende Milchstern ist eine Zwiebelpflanze mit einer Höhe von ca. 30 Zentimetern und ist gelegentlich in Norddeutschland auf halbschattigen, humosreichen, kalkreichen, ein- und mehrschürig (Schnitte, Schuren) gemähten Wiesen anzutreffen. Die Blütentrauben mit meist fünf bis zwölf weißen, nickenden, glockenförmigen Einzelblüten erscheinen ab April über schmalen, grasähnlichen Laubblättern, welche beinahe so lang sind, wie der ↑Blütenstand. Jedes der milchweißen Blütenblätter hat auf der Außenseite einen blassgrünen Mittelstreifen, der den Knospen ein apartes grün-weiß gestreiftes Aussehen verleiht. Die Blüten haben einen zarten Duft. Der Nickende Milchstern bevorzugt kalkhaltige Böden, ist jedoch sehr anpassungsfähig und robust. Er bildet zahlreiche Brutzwiebeln und hat einen recht starken Ausbreitungsdrang. Im Garten eignet er sich besonders zum Verwildern unter Sträuchern und Bäumen. Die zart wirkenden Blüten sind gute Schnittblumen. (Quelle: ↑Staudengärtnerei Dieter Gaissmayer)

Nickender Milchstern
Nickender Milchstern (Ornithogalum nutans) im Park von Remplin (Mecklenburg).

Der Nickende Milchstern (Ornithogalum nutans) in freier Natur gehört zu den geschützten Pfanzen und steht unter Naturschutz.

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„Nickende Milchstern“ Bilder im Bildarchiv:

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Hilfreiche Links

Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 17.04.10
Quellenangabe: Wikipedia, Nickender Milchster, Remplin; Staudengärtnerei Dieter Gaissmayer "Nickender Milchstern"
Bildangaben: Ludewig / 26. 04. 2009
Erstellt: 28.04.2009
Version: 25.09.2013
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