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Ostern Osterfest

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Ostern - Tradition, Geschichte, Liturgie und Brauchtum

Ostern - Tradition, Geschichte, Liturgie und Brauchtum

Liturgie (Brauchtum) Ostern - Die Geschichte von Ostern.

Das Osterfest

Das Osterfest (↑Ostern) ist für ↑Christen aller ↑Konfessionen neben dem Pfingstfest (↑Pfingsten) der wichtigste religiöse Fest- und Feiertag im ganzen Jahr. Die Bezeichnung Ostern für "Ostern" oder "Osterfest" ist germanischen Ursprungs und steht vermutlich mit der Himmelsrichtung "Osten" in einem Zusammenhang. Im ↑Christentum gilt die im Osten aufgehende Sonne als Symbol für die Auferstehung und Wiederkehr von ↑Jesus Christus. Zu Ostern wird die Auferstehung von ↑Jesus von Nazaret, auch ↑Sohn Gottes, Jesu Christi oder Jesu Christus genannt, nach dessen ↑Kreuzigung durch die ↑Juden um das Jahr 32 u.Z. gefeiert. Die ↑Christen gehen davon aus, dass durch die ↑Auferstehung des Jesus von Nazaret, auch ↑Jesus Christus (griech. Jesus, der Gesalbte) oder ↑ der Messias (hebräisch, der Gesalbte) genannt, die Menschheit vom Bösen befreit wurde und Erlösung empfangen hat:

„Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte“... (Markus 16,9-14 ↑EU) ...Der auferstandene Jesus sprach: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.“ (Markus 16,15-19 ↑EU) (vgl. Mt 28,1-8 ↑EU; Lk 24,1-12 ↑EU; Joh 20,1-13 ↑EU)

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Ostern soll die Freude über den endgültigen Sieg des Sohnes Gottes über Tod und ewige Verdammnis (↑Hölle) ausdrücken. Nach dem Verständnis einer Minderheit unter den ↑Protestanten ist jedoch der ↑Karfreitag der höchste christliche Feiertag, da schon der Tod Jesu Christis, nicht erst seine ↑Auferstehung, die Menschheit von der ↑Erbsünde (lat. peccatum originale originatum) erlöst habe. Allerdings muss festgehalten werden, dass ohne die Auferstehung Jesu Christi ein Leben nach dem Tod nicht existieren würde, da die Bibel sagt, dass Christus durch die Auferstehung die Macht des Todes besiegt hat. Viele Christen sehen genau darin die eigentliche Bedeutung von Ostern. (Wikipedia, ↑Ostern, Abs.2)

Mit etwa 30 Jahren ließ sich Jesus von Nazaret von ↑Johannes dem Täufer taufen. Die ↑Taufe ist ein Zeichen für das Bekenntnis zum ↑christlichen Glauben und wurde zur damaligen Zeit mit dem Wasser des ↑Jordan vollzogen. (Lukas 3, 21-23 ↑EU) Nach dem christlichen Glauben lebte Jesus dann als Wanderprediger (Mt 10,5/15,24 ↑EU) im Gebiet des heutigen ↑Israel und im Westjordanland, wo er den christlichen Glauben verbreitete. Jesus Christus, dessen eigentlicher Name nicht so bekannt ist, wurde für seinen Glauben an ↑Gott, als alleinigen Herrscher über das ↑Universum, von den ↑Römern um das Jahr 30 u. Z. durch eine ↑Kreuzigung hingerichtet. Der Wanderprediger Jesus von Nazaret, welcher durch seine vielen Vergleiche und Metaphern auf eine sehr besondere Art predigte, nutzte jede Gelegenheit, den herrschenden jüdischen Tempelherren und den römischen Besatzern klarzumachen, dass er „↑Gottes Sohn“ sei und das nur er, also Jesus von Nazareth, der einzige und wahrhaftige „König der Juden“ (Christus vs. ↑Herodes I.? (1)) sei. Aus diesem speziellen und einigen anderen Gründen verurteilten die jüdischen Tempelherren, Hohenpriester, Ältesten und die Schriftgelehrten Jesus Christus wegen ↑Gotteslästerung (Blasphemie), etwa um diese Jahreszeit, zum Tode. Da die Tempelherren für die Hinrichtung eines Menschen nicht zuständig waren, verurteilte der zuständige ↑Pontius Pilatus, ein römischer Stadthalter in ↑Jerusalem, Jesus Christus, durch eine Kreuzigung, zum Tode. (Ökumenisches Heiligenlexikon, ↑Jesus „Christus“ Abs. 5-7)

Tabakdose aus dem 18.Jahrhundert mit biblischer Darstellung

Unter Hohn und Spott (Markus 15, 29-33 ↑EU) kreuzigten die Juden Christus etwa um 30 bis 34 u. Z. nebst zwei Räubern auf einer Anhöhe namens Golgota im damaligen Palästina. Nach der neunten Stunde* am Kreuz rief Jesus unter seinen Qualen „…Eloï, Eloï, lema sabachtani?, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15,34 ↑EU) Ein wenig später verstarb er. Unter Markus 16, 3-19 ↑EU in der Bibel wird die Auferstehung von Jesu Christi näher beschrieben.

„Als am Morgen nach dem Sabbat drei seiner Anhängerinnen, darunter Maria Magdalena und (Maria) Salome von Galiläa, die zunächst aus Eile unterbliebene Totensalbung nachholen wollten, fanden sie das Grab leer. Ein Bote, ein Engel, sprach sie an: "Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferweckt worden, er ist nicht hier" (Markus 16, 6 ↑EU).“

Im ↑Ökumenischen Heiligenlexikon wird gesagt: „Diese Osterbotschaft ist die zentrale Botschaft des Christentums: der scheinbar Gescheiterte, der schändlich am Kreuz Gestorbene, der die Leiden schuldlos auf sich nahm, der den Menschen das Heil gebracht hatte: Jesus lebt. Diese alles entscheidende "frohe Botschaft" erfuhren und erlebten jene Frauen als erste. Und die männlichen Jünger - die zuvor noch ängstlich, verzagt, verzweifelt, ohne Hoffnung und auf dem Weg nach Hause waren, weil der, an den sie geglaubt hatten, im Grab lag - sie fingen dann auf einmal an, von seiner Rückkehr zu erzählen. Vergessen waren Angst und Verzweiflung und Enttäuschung: der Ruf "Jesus lebt" gewann schnell mehr Anhänger, als Jesus selbst zu seinen Lebzeiten hatte.“ (Ökumenisches Heiligenlexikon, ↑Jesus „Christus“ von Nazaret, Abs. 19)

Das heutige Osterfest hat seine Deklarierung im ↑1. Konzil von Nicäa erhalten. Das erste ökumenische Konzil der christlichen Kirche um 325 nach Christus Geburt legte fest, dass der ↑Ostersonntag am 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach ↑Frühlingsanfang gefeiert wird. Das erste ökumenische Konzil der christlichen Kirche wurde 325 abgehalten und vom römischen Kaiser ↑Konstantin I. (Flavius Valerius Constantinus) einberufen. Das ↑Konzil dauerte zwei Monate und zwölf Tage. Es sollte die Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem ↑Arianismus (sihe auch „↑Arianischer Streit“) um die Wesensart Jesu Christi beilegen. 318 der insgesamt 1800 Bischöfe (↑Bischof) des ↑Römischen Reiches (lat. Imperium Romanum) nahmen an dem Konzil teil. Die Kirche übernahm als offizielle Position das ↑Nicänische Glaubensbekenntnis, das Christus als wesensgleich mit Gott definiert. Das Konzil legte weiterhin fest, dass das Osterfest am Sonntag nach dem ↑jüdischen Passahfest gefeiert werden sollte. Mit dem Wissensstand des ↑4. Jahrhunderts erwies sich jedoch eine genaue Bestimmung des Termins als unmöglich. Das entscheidende damit verbundene astronomische Problem war der Unterschied zwischen dem Sonnenjahr und dem Mondjahr (↑Epakte). Das größte Problem der Festlegung war die Abweichung zwischen dem astronomischen Jahr und dem damals gebräuchlichen ↑julianischen Kalender. (kalenderlexikon.de, ↑Ostern)

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Erst durch die Einführung des ↑gregorianischen Kalenders durch ↑Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 konnte das Osterfest in seinen Terminen etwas vereinheitlicht werden. In den ↑katholischen Kirchen und den ↑protestantischen Kirchen ist das Osterfest auch weiterhin ein beweglicher ↑Feiertag, der auf kein festes Datum festgelegt wird. Das Wort „Ostern“ soll, so wird behauptet, von dem Namen »Eastre«, einer angelsächsischen teutonischen Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit abgeleitet sein. Dafür gibt es jedoch keinerlei Belege oder Beweise. Vielmehr findet sich der älteste literarische Beleg für das Wort „Ostern” bei ↑Beda Venerabilis 738 mit »Eostro«. Das Wort »Eostro« bedeutet Morgenröte und ist von dem Wortstamm »ausos« abgeleitet, der im Griechischen zu »eos«, Sonne, und im Lateinischen zu »aurora«, Morgenröte, geführt hat. Im Althochdeutschen bildete sich »Eostro« zu »ôstarum« und im Altenglischen zu »eastron«. Der kirchenlateinische Begriff »Pascha« oder »Passah« wurde seit jeher mit Ostern gleichgesetzt. (↑Religioeses-Brauchtum, ↑Ostern Abs. 4-4)

Seine Wurzeln hat Ostern aber auch im „…jüdischen Passah, Pascha oder Pessach: An ihm wird der Auszug der Kinder Israels aus dem „ägyptischen Sklavenhaus” gefeiert. Das ↑Pessach-Fest gehört zu den höchsten Festen des ↑Judentums. Es erinnert an den ↑Auszug aus Ägypten, also an die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei, mit der sie als eigenes Volk in die Geschichte eintraten. Für gläubige Juden bedeutet dieses Ereignis zugleich die bleibende Erwählung des Judentums zum „Volk Gottes". (↑Religioeses-Brauchtum, ↑Ostern Abs. 4-4)

Neben dem eigentlichen christlichen Osterfest und dem zeitgleichen Pessach-Fest gibt es noch einige andere historisch überlieferte Bräuche rund um die Osterzeit. Diese Bräuche beziehen sich jedoch nicht auf das Osterfest sondern auf den ↑Frühlingsanfang. Bei den Frühlingsfesten wird der Sonne gehuldigt, welche durch ihre warmen Sonnenstrahlen die Erde wiederbelebt. Insofern werden einige Osterbräuche auf den germanischen respektive keltischen Sonnenkult zurückgeführt. Dazu gehören Frühlings- und Osterfeuer, aber auch die Osterräder, die vermutlich über zweitausend Jahre alt sind. Selbst eine Verbindung zwischen dem nordischen Sonnengott Baldur und Christus wird manchmal hergestellt. (Wikipedia, ↑Ostern)

Sorbisches Osterei

Aus meiner Sicht lassen sich einige Ostertraditionen auf die Historie und Geschichte der Ostereier zurückführen. Vermutlich war das „Osterei“, gemeint ist dabei ein bewusst verziertes Ei, als Geschenk lange vor dem Osterfest vorhanden. Ein verziertes Ei als Symbol für Lebenskraft und Fruchtbarkeit wurde bereits bei vielen Urvölkern lange vor Christi verschenkt oder geopfert. Das Osterei wird bei den Christen erst im 4. Jahrhundert erwähnt. So heißt es bei Ephram, einem syrischen Kirchenlehrer im 4. Jahrhundert: „Gleich einem Ei springt das Grab auf.“ Das christliche Osterei wird seit dem 12. Jahrhundert am Ostersonntag in der Kirche gesegnet, wobei die »benedictio ovorum« mit der allgemeinen Speisenweihe nach der Aufhebung der Fastenverbote zusammenhängt. Die gesegneten Ostereier wurden einst an bevorzugter Stelle aufbewahrt. (Killikus, Ostereier Tradition, Abs.3-5)

*Markus 15, 25: Kreuzigung um die dritte Stunde.
Das ist in Israel 9 Uhr - Tagesbeginn ist um 6 Uhr, 18 Uhr beginnt die Nacht. 9 Uhr bis 15 Uhr (6 + 9) = 6 Stunden.

(1) ...„Herodes wurde und wird durch die nur im ↑Neuen Testament der ↑Bibel wiedergegebene Geschichte mit dem ↑Betlehemitischen Kindermord (Mt 2,16-18 ↑EU) im Christentum teilweise geradezu als ↑Inkarnation (lat. incarnatio = „Fleischwerdung“) des Bösen (des Teufels) betrachtet. Wenn man von diesem stark religiös beeinflussten Aspekt absieht, so war er, vor allem in wirtschaftlichen Belangen, einer der erfolgreichsten Herrscher über das jüdische Volk. Während seiner Herrschaft erreichte Judäa einen vorher nicht gekannten Glanz.“ Quelle: Wikipedia; ↑Herodes, unter „Wirken“)

Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 25.02.10
Quellenangabe: Wikipedia, Ostern; Bibleserver.com - Ihrer Bibel im Netz!; www.heiligenlexikon.de, kalenderlexikon.de; www.brauchtum.de (Die relevanten Quellenangaben sind durch Links im Fließtext enthalten.)
Bildangaben: Ludewig
Erstellt: 15.02.2008
Version: 25.09.2013
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