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Pilze suchen - Pilzsaison Sommer Herbst

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Pilze suchen in Norddeutschland

Pilze sammeln im Sommer und Herbst. Beste Pilzstellen und Pilzwetter..

Hauptseite: Herbst Siehe auch: Wetter im Herbst (September bis Ende Oktober)

Pilze sammeln in Mecklenburg – Erlebnisse im Spätsommer & Herbst

Mit dem Hochsommer beginnt für die spezialisierten Sammler von Speisepilzen die namentliche Pilzsaison. Als „Pilzsaison“ wird ein Zeitraum zwischen Juni und Ende Oktober bezeichnet, bei dem in den mittel- und osteuropäischen Wäldern sowie auf extensiv bewirtschafteten Wiesen verschiedene Arten von giftigen sowie genießbaren Ständerpilzen, unter anderem auch sehr wohlschmeckende Speisepilze wachsen, welche man aufsammeln und zu feinen Speisen verarbeiten oder für die spätere Nutzung einlegen bzw. trocknen kann.

Ideale Pilzwetter zum Pilze suchen

Pilze benötigen zum wachsen, warmes und leicht feuchtes Wetter. Warmes und wechselhaftes Wetter ist das ideale Pilzewetter. Pilze wachsen nicht, wenn es zu trocken ist. Bereits leichter Frühnebel und kühle Nächte ermöglichen einen guten Wachstumsprozess für die Pilzfrucht. Ist es jedoch verregnet, verfault die Pilzfrucht schnell und die Pilze haben sehr viele Maden.

Pilzwetter Diagramm für September/Oktober

Der Start der Pilzsaison ist abhängig von den jeweiligen Witterungsbedingungen. Pilze benötigen zum Wachstum viel Feuchtigkeit und warme möglichst gleichmäßig milde Temperaturen. So ist es nicht verwunderlich, wenn das Wachstum der begehrten Speisepilze in unseren Wäldern jedes Jahr unterschiedlich ausfällt. In dem einem Jahr ist es zur Pilzsaison zu warm und zu trocken, im nächsten Jahr ist es wieder zu kalt und zu nass.

Steinpilze

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Den edlen ↑Steinpilz findet man im Süden bereits ab Ende Mai. Steinpilze sind in Mecklenburg-Vorpommern jedoch erst ab Mitte September dafür aber bis Ende Oktober zu finden. In Mecklenburg-Vorpommern wachsen Steinpilze überwiegend in den Buchenwäldern der Mecklenburgischen Schweiz, in einigen Waldgebieten an der Mecklenburgischen Ostseeküste, in der Nossentiner Hütte sowie in Wäldern entlang der Oder von Ueckermünde über Prenzlau bis nach Eberwalde.

Pfifferlinge und Parasolpilze

↑Pfifferlinge und ↑Parasolpilze findet man auch im Norden bereits ab Juni. Steinpilze wachsen in Norddeutschland erst ab dem Spätsommer. Die gängige Pilzsaison startet im Monat August und endet im November. Zu den ersten essbaren Pilzen im Sommer gehört der Bovist, welcher oft als großer weißer Ball auf feuchten Wiesen wahrgenommen wird. Den Bovist Pilz kann man dann in Scheiben schneiden panieren und braten. Bovist ist ziemlich geschmacklos und kommt Geflügelfleisch im Geschmack am nähesten.

Edelpilz - der Steinpilz
Pilze - Junger Steinpilz (Boletus) · Foto: Killikus 21.09.2013

Wiesenchampignon

Der ↑Wiesenchampignon, der ↑Waldchampignon und der ↑Anischampignon wächst wenn man Menschen mit Körben und Eimern über Weidewiesen stolpern sieht. Ab Ende ↑August sammeln Pilzfreunde ↑Marone, ↑Herbsttrompete, ↑Schopf-Tintling sowie Steinpilze und Pfifferlinge. ↑Rauchblättriger Schwefelkopf, ↑Hallimasche und ↑Stockschwämmchen bilden in der Pizsaison das Schlusslicht der essbaren Pilze.

Die Vielfalt der essbaren ↑Ständerpilze sowie deren außerordentlich guter Geschmack macht das Suchen von Pilzen aufregend, spannend und wissenswert. Darüber hinaus hat das Suchen von Pilzen wertvolle gesundheitliche Aspekte:

Gesundheitliche Aspekte - Pilze sammeln

Wer sich im Spätsommer und dem Herbst in den Wald auf den Weg macht um Pilze zu suchen stärkt damit in erheblichem Maße seine Gesundheit und baut Energiereserven für den nahenden Winter auf. Mit dem Durchwandern der Wälder beim suchen von Pilzen wird das Immunsystem gestärkt. Gleichzeitig können mit den letzten wärmenden Sonnenstrahlen wichtige ↑Hormone gebildet werden, die in den kommenden Wintermonaten benötigt werden.

Prachtvoller Maronen Speisepilz aus der Nossentiner Hütte
Pilze - Prachtvoller Maronen-Röhrling (Boletus badius) · Foto: Killikus 21.09.2013

Obwohl die meisten essbaren Pilzarten unter ↑Naturschutz stehen, ist es dennoch erlaubt Pilze für den privaten Verbrauch zu sammeln. Der Verkauf von gesammelten heimischen Pilzen ist jedoch streng verboten. Dennoch versuchen Umtriebige immer wieder Pilze aus heimischen Wäldern als so genannte importierte Pilze zu verkaufen. Echte importierte Pilze kommen jedoch am häufigsten aus den osteuropäischen Ländern, wie ↑Polen, der ↑Ukraine und ↑Russland.

Pfifferling Importpilze aus Russland
Import Pilze - Pfifferling (Cantharellus cibarius) aus Russland · Foto: Killikus 19.09.2013

Pilze gehören zu den Blütenlosen Gewächsen (Kryptogame)

Pilze (Fungi), Farne (Psilotopsida), Schachtelhalme (Equisetum), Moose und Flechten (Lichen) gehören zu den Blütenlosen Pflanzen (↑Kryptogame). In der Wissenschaft werden diese Pflanzen unter dem Sammelbegriff Blütenlosen Pflanzen zusammen gefasst. Ein überwiegender Teil der uns bekannten Blütenlosen Pflanzen ist giftig bis sehr giftig. Einige Blütenlose Pflanzen verfügen über verschiedene Arten giftiger Substanzen.

Pilz - Klebriger Hörnling
Pilze - Klebriger Hörnling (Calocera viscosa) · Foto: Killikus 21.09.2013

Aus der großen Palette der Blütenlosen Pflanzen sind jedoch einige Pilzarten als Speisepilze geeignet, für den Menschen genießbar und darüber hinaus überaus wohlschmeckend. Den Blütenlosen Pflanzen der ↑Pilze, ↑Farne, ↑Moose und ↑Flechten gehören entwicklungsgeschichtlich die ältesten ↑Pflanzenarten der Erde. Verschiedene Pilzarten werden in der Medizin als ↑Heilmittel eingesetzt. Nur wenigen ist bekannt, das die eigentlich Pflanze eines Pilzes selbst tief im Erdboden lebt. Es fehlt der Pilzpflanze an ↑Blattgrün, so dass sie nicht in der Lage ist energiereiche Nahrungsstoffe aus dem Sonnenlicht aufzubauen.

Wo wachsen Speisepilze in Norddeutschland?

Grundsätzlich wachsen Ständerpilze in waldreichen sandigen Gebieten oder bewirtschafteten Weidewiesen mit einer feucht-milden Witterung. Das bedeutet: Überall wo die letzte Eiszeit zwischen Elbe und Oder große Ablagerungen von Sand hinterließ sind gute Standorte für Pilze entstanden.

Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern findet man noch am häufigsten essbare Speisepilze. Gründe für das ausgiebige Aufkommen der unterschiedlichsten genießbaren Pilzarten in Mecklenburg und Vorpommern ist die geringe Bevölkerungsdichte, eine besonders große Dichte von Wäldern, ein ausgezeichneter Naturschutz, der Stand der Pflege der Wälder sowie ein gute Feuchtigkeit in Bodennähe.

Wald Nossentiner Hütte Pilzzeit
Nossentiner Hütte (MV) - Herbstlicher Wald mit Pilzen · Foto: Killikus 25.09.2011

Pilzwanderung: Viele der heute bekannten und namhaften Pilzgebiete östlich der Oder waren zwischen 1946 und 1990 militärische Sperrgebiete der ehemaligen Besatzungsmächte, Truppenübungsplätze, Grenzgebiete oder Staatsjagdgebiete der sozialistischen Regierungen. Mit dem Ende der ↑sozialistischen Gesellschaft in Ostdeutschland wurden die meisten militärisch genutzten und gesperrten Wälder in Naturschutzgebiete und Nationalparks umgewandelt.

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Aus diesem Grund sind noch heute besonders viele Pilze zwischen dem nördlichen Land Brandenburg und der Mecklenburgischen Seenplatte und in den Regionen östlich der Oder zwischen Eberswalde, Neustrelitz und Ueckermünde. All diese Gebiete waren vor dem Jahr 1990 militärische Sperrgebiete. In dem einstigen Staatsjagdgebiet der DDR-Regierung, der Nossentiner Hütte werden noch heute besonders essbare wohlschmeckende Speisepilze aller Art gefunden.

Ein anderes bekanntes Pilzgebiet im Binnenland der Ostseeküste ist die Ückermünder Heide sowie die Schorfheide nahe der polnischen Grenze. Sowohl die Pilz-Region an der Nossentiner Hütte als auch die Pilzstandorte in der Ückermünder Heide und der Schorfheide haben sandige luftige Böden und sind überwiegend mit Nadelbäumen bewachsen.

Während der Pilzsaison südlich der Ostsee beginnt auch der Vogelzug in Norddeutschland. So sind während dieser Zeit auf den Feldern im Binnenland der Ostseeküste Tausende Gänse- und Entenarten sowie große Gruppen laut rufender Kraniche zu erleben.

Pilze Sammeln, Ernten und Verwerten

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Wer sich auf den Weg machen möchte um Pilze zu suchen sollte gut vorbereitet sein. Zur Pflichtausstattung eines Pilzsuchers gehört ein leicht zu bedienendes Fernglas, das dazu dient, Pilze z. Beispiel auf einer entfernten Wiese auszumachen. Pilzsucher sollten sich früh am Morgen möglichst einige Stunden nach Sonnenaufgang auf den Weg machen. Pilze enthalten sehr viel Wasser und wachsen sehr schnell. Ein Pilz der Tags zuvor kaum aus dem Boden schaute ist am nächsten Tag bereits erntereif. Erfahrene Pilzsammler kennen ihre Pilzstellen. Damit diese geheimen Pilzstellen nicht von jedermann gefunden werden, sammeln die ehrgeizigen Pilzsammler diese bereits in ganz frühen Morgenstunden ab.

Zu einem Pilzausflug benötigt man ein scharfes kleines Küchenmesser, einige Körbe oder leichte Plastikeimer. Pilze sollten möglichst locker gelagert werden damit das weiche Pilzfleisch nicht beschädigt wird. Wird das Pilzfleisch beschädigt entstehen farbig anmutende feste Druckstellen. Deshalb eignen sich Körbe am Besten. Das kleine Messer benötigt man zum Abschneiden der Pilze. Pilze werden bei der Ernte einige wenige Zentimeter über dem Erdboden durch einem geraden Schnitt vom Stiel abgetrennt. Das herausreißen von Pilzen aus der Erde ist untersagt! Werden Pilze aus dem Boden gerissen, wird das Myzel das Pilzgeflecht örtlich zerstört. Bei größeren Schäden an dem Myzel geht die Pilzstelle langsam verloren. Dieses frevelhafte Verhalten hat dazu geführt, dass in vielen Regionen keine Pilze mehr zu finden sind, was außerordentlich bedauerlich ist.

Pilze sammelt man nicht im Regen oder bei Regenwetter. Da dies auch erfahren Pilzsammler nicht machen, kann man sicher sein, dass Pilze bei Regenwetter eher verfaulen oder von den Maden gefressen werden, als das sie geerntet werden. Wer zum Pilzesammeln in den Wald fährt benötigt eine geschlossene kräftige Bekleidung und festes, möglichst knöchelhohes Schuhwerk.

Als Schuhwerk zum Sammeln von Pilzen eignen sich Gummistiefel jedoch am besten. Knöchelhohes oder kniehohes Schuhwerk schützt oft vor Verstauchungen im Sprunggelenk, wenn man mal über einen Stock stolpert. Das passiert bei der Suche recht häufig, weil sich das Gehirn auf die Farbe der gewünschten Pilze konzentriert und dabei den Weg und das Gelände nur sehr halbherzig beobachtet.

Korb mit frischen Waldpilzen
Frisch geerntet - Waldgemüse · Foto: Killikus 21.09.2013

Hohes Schuhwerk und dichte Kleidung schützen bei der Pilzsuche auch vor dem Gemeinen Holzbock, eine parasitär lebende Zeckenart die in deutschen Wäldern sehr häufig ist. Der Gemeine Holzbock gehört zu den Zeckenarten. Zecken sind parasitär lebende winzig kleine Insekten, die überwiegend auf Wiesen und Wäldern auf einen Wirt lauern. Um einen Wirt zu finden begeben sich die nur punktgroßen 'Blutsauger' auf Grashalme, Strauchwerk und Äste. Neben Zecken lauern auch andere stechende oder beißende Insekten sowie weitere Gefahren in den Wäldern. Besonders lästig können Mücken, Stechfliegen oder Bremsen werden. Diese Insekten werden von Körpergerüchen sowie von Blutgeruch angezogen. Bereits die kleinste blutende Verletzung, welche durch einen Brombeerstrauch verursacht wurde löckt in Windeseile Hunderte Mücken an.

Wer sich am frühen Morgen auf den Weg macht um Pilze zu suchen kann in dünn besiedelten Regionen, insbesondere in Mecklenburg und Vorpommern unverhofft auf eine Gruppe von Wildschweinen treffen, welche in seltenen Fällen sehr wehrhaft auf unerwartete Gäste reagieren. So sieht man in der Mecklenburgischen Schweiz, in den Wäldern der Nossentiner Hütte und auch in der Ückermünder Heide sehr häufig eine Gruppe von Wildschweinen.

Wildschweine (Sus scrofa) sind fester Bestandteil der norddeutschen Wälder. Sie leben in kleinen oder großen Familienverbänden. Eine kleine Gruppe von Wildschweinen hat etwa von 3 bis 6 Mitglieder. Große Wildschweingruppen können aber auch deutlich mehr als 10 Tiere zu einer Gruppe vereinen. Auf unseren Touren durch die norddeutschen Wälder haben wir bisher immer irgendwo Wildschweine erleben können. Da wir jedoch immer unseren Dackel zur Sicherheit mitführen kam es bisher nie zu einem direkten Kontakt. Unser Dackel verbellte bisher jede Wildschweinrotte erfolgreich.

Wildschweine im Herbst
Wildschweine (Sus scrofa) im Herbst · Foto: Killikus 26.10.2007

Da von Wäldern und unbelebten Wiesen immer eine gewisse Gefahr ausgeht können festes Schuhwerk, eine entsprechende Bekleidung, ein Mobiltelefon sowie ein kleiner Kompass auch beim Pilzesuchen außerordentlich wichtig werden. Auch sollte man niemals glauben, dass man sich in den heimischen Wäldern nicht verlaufen kann! Selbst erfahrene Wanderer verlaufen sich in heimischen Wäldern. Bei der Suche nach Pilzen konzentriert sich das menschliche Gehirn überwiegend auf Veränderungen am Boden. Besondere Merkmale im näheren Umfeld oder gar Weg und Richtung werden dabei häufig völlig ignoriert. Ist der Korb dann mit Pilzen oder droht gar der Einbruch der Dunkelheit ist man nicht selten überrascht wie viel Zeit man auf der Suche nach Pilzen verbracht hat.

Hat man dann gar den Weg und die Richtung der Pilzwanderung aus den Augen verloren, wird man schnell vor unlösbare Probleme gestellt. In einem solchen Fall hilft ein mobiles Telefon außerordentlich. Hat man sich beim Pilze suchen verirrt sollte man als erstes einen Weg aufsuchen. Diesen Weg geht man immer gerade aus und folgt ihm bis zu seinem Ende. Dabei sollte man beachten, dass man Abzweigungen meidet, wenn der Weg an der Abzweigung nicht größer wird. Hilfe findet man meistens am Ende eines Wegs - nur selten am Anfang.

Ist man nach dem Pilzausflug wieder zuhause angekommen werden die gefundenen Pilze ausgebreitet, sortiert und vorsichtig von Wald - oder Wiesenresten befreit. Gesäubert werden Pilz mit einer weichen Pilzbürste oder etwas ähnlichem. Frische Pilze werden abgebürstet und nicht abgewaschen! Nach dem Abbürsten werden die gesammelten Pilze von den Lammellen unter dem Pilzhut bzw. dem Pilzschirm befreit. Zur weiteren Verwendung werden die Pilze dann in etwa 3 bis 5 Millimeter dicke Scheiben geschnitten.

Wildpilze kann man auf verschiedene Weise zubereiten. Meistens werden die Pilze nach dem Reinigen und dem Entfernen von Lamellen- oder Röhrenschicht - welche Schwermetalle und Gifte Enthalten können - geschmort, gebraten oder auch sauer eingelegt. Beim Verzehr von Wildpilzen sollte auf den Genuss alkoholischer Getränke möglichst verzichten.

Beim Schneiden der Pilze in Scheiben stellt sich häufig heraus, dass ein großer Teil der Pilze von kleinen Löchern und Kanälen durchzogen ist, was darauf hinweist, dass der Pilz von Maden befallen ist. Man kann den Pilz jetzt mit den anderen Pilzabfällen entsorgen oder diesen zum Trocknen verwenden.

Einen von ↑Maden befallenen Pilz kann man noch essen, wenn dieser gebraten oder geschmort wird. Dem Pilzgeschmack stehen die Maden nicht im Wege. Meistens werden von Maden befallene Pilze jedoch entsorgt. Die Pilzreste sollte man dann auch möglichst auf einem Kompost entsorgen.

Allgemeine Nutzung von Pilzen

Seit vielen Jahrhunderten werden Pilze gesammelt und verarbeitet. Pilze werden in drei große Gruppen eingeteilt: den ↑Schimmelpilz, den ↑Ständerpilz und den ↑Hefepilz. Für den Genuss ist nur der Ständerpilz von Bedeutung.

Neben dem Genuss verschiedener Speisepilze im Haushalt finden Pilze weitere vielseitigste Verwendungen in der ↑Lebensmittelindustrie sowie in der ↑Biotechnologie und der ↑Pharmaindustrie. So werden Hefepilze in der Lebensmittelindustrie zur ↑alkoholischen Gärung bei der Herstellung alkoholischen Getränken verwendet. Auch bei der Herstellung von ↑Milchprodukten und Käse eine spielen die ↑Hefepilze eine besonders wichtige Rolle. In der Biotechnologie kommen ebenfalls Hefepilze bei der Klärung von Obst- und Gemüse Saften, bei der Produktion von Vitaminen und als Biosensoren in Kläranlagen zum Einsatz. Pharmaindustrie werden Schimmelpilze zur Herstellung von Antibiotika wie Penicillin verwendet. Als Rauschmittel sind einige Pilze wie der Spitzkegelige Kahlkopf und der Fliegenpilz (Amanita muscaria) bekannt. Diese Pilze werden als so genannte Zauberpilze, Magic Mushrooms, Mushrooms, Psilos, Psylos, Zauberpilze, Kahlkopf bezeichnet und sind psychoaktive Pilze deren Wirkung gesundheitsschädigend sein kann. (Quellen: Drug-Infopool / onmedia)

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 30.09.15
Quellenangabe: Wikipedia (Pilze, Herbst, Jahreszeiten)
Bildangaben: Johannes Ludewig
Erstellt: 16.09.2013
Version: 25.09.2013
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