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Schiffshebewerk Niederfinow

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Schleusen und Schiffshebewerke in Niederfinow

Schleusen und Schiffshebewerk in Niederfinow

Schiffhebewerk Niederfinow

Das stählerne Schiffshebewerk Niederfinow aus dem Jahre 1934 in ↑Niederfinow, an der südöstlichen Grenze von Mecklenburg-Vorpommern und nordöstlich von ↑Brandenburg, am Rand des Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, zwischen ↑Eberswalde und ↑Oderberg ist ein meisterliches technisches Stahlbauwerk zum Heben und Senken von Wasserfahrzeugen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das ↑Schiffshebewerk Niederfinow ist neben dem ↑Schiffshebewerk Rothensee (1938) bei ↑Magdeburg, dem ↑Schiffshebewerk Scharnebeck (1975) bei ↑Lüneburg und dem ↑Schiffshebewerk Henrichenburg (1962) bei ↑Waltrop eines von fünf in Betrieb befindlichen Schiffshebewerken in Deutschland. Das 60 Meter hohe, 94 Meter lange und 27 Meter breite „dienstälteste“ Schiffshebewerk Niederfinow am nördlichen Rand des ↑Oderbruchs dient nunmehr seit fast 100 Jahren dem Schiffsverkehr zur Bewältigung eines Höhenunterschieds von mehr als 36 Metern zwischen der ↑Elbe, der ↑Spree, der ↑Havel und der ↑Oder, um nur die größten der naheliegenden Flüsse zu nennen. Seit dem Jahr 2008 wird neben dem historischen Schiffshebewerk Niederfinow (1934), an der Stelle der alten Schleusen ein neues Schiffshebewerk mit einer Troglänge von 114 Metern und einer trogbreite von 11,6 Metern errichtet, was gewiss eine nennenswerte Besucherattraktion zwischen der Ostseeküste und Berlin ist. Die Fertigstellung für das neue moderne Schiffshebewerk in Niederfinow ist für 2013 geplant. Die Schiffshebewerke in Niederfinow sind die Bedingung für schiffbare Wege und Verbindungen aus dem mitteldeutschen Binnenland sowie aus ↑Tschechien zur nordöstlich gelegenen Ostsee.

Schiffshebewerk Niederfinow
Aussicht vom Schiffshebewerk in Niederfinow
Aus-und Einfahrt Schiffshebewerk Niederfinow
Ausfahrt vom Schiffshebewerk auf den Oder-Havel-Kanal in Niederfinow

Wer als Reisender über die ↑Bundesautobahn A20, so über ↑Pasewalk an der ↑Uecker und ↑Prenzlau an dem ↑Unteruckersee, in Mecklenburg-Vorpommern nach ↑Eberswalde in Brandenburg und weiter fährt, überquert den Eberswalder Bergrücken, eine hügelige Wald- und Auenlandschaft mit weitreichenden Buchenwäldern. Das ↑Eberswalder Urstromtal gehört zur Pommerschen Eisrandlage und entstand während der letzten Eiszeit vor etwa 17.000 oder 18.000 Jahren (Qu. Wikipedia). Die mächtigen Schmelzwasser der bis zu 300 Meter hohen eiszeitlichen, nördlich gelegenen Eisgletscher, bahnten sich aus der heutigen Mecklenburgischen Seenplatte einen Weg nach Süden. Dabei wurden kurvenreiche Rinnen, dutzende Nehrungen, Krümmungen und Biegungen sowie seichte Täler in die heutige norddeutsche Binnenlandschaft geschnitten. An den Ausläufern der eiszeitlichen Schmelzwasser-Täler entstanden geräumige feinkörnige Ablagerungen, die sogenannten ↑Sander(n), eine wenig fruchtbare Gegend, deren Untergrund aus Sand und Kies besteht. Das Sandergebiet der Pommerschen Eiszeit, namentlich der ↑Weichseleiszeit, erstreckt sich von dem Oderhaff (auch Stettiner Haff genannt) bis in die namhafte Schorfheide bei Barnim. Weil Urstromtäler, egal ob aus Moor oder Sand im Mittelalter immer ein Verkehrshindernis darstellten, entstanden an Handelswegen der festeren Engstellen von Urstromtälern Siedlungen und später Gemeinden und Städte.

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Einen vergleichbar misslichen Höhenunterschied zwischen zwei verkehrstechnisch wichtigen Gewässern und der Zufahrt zur Ostsee findet man auch im Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte, zwischen der Müritz und dem Malchiner See bzw. der Ostpeene, ebenfalls ein Verbindungsweg zur Peene, welche in das Oderhaff (Stettiner Haff) nahe der Ostsee münden. Die Müritz liegt etwa 46 Meter höher als der nur 34 Kilometer entfernte Malchiner See, welcher einen direkten schiffbaren Zugang zur Ostsee hat. Die Ostpeene verläuft nur vier Kilometer von der Müritz entfernt und mündet in die Peene. Wenn man also vom Malchiner See oder der Ostpeene bei Malchin bis in die nur wenige Kilometer entfernte Müritz, dem zweitgrößten deutschen Binnensee, auf dem Wasserweg gelangen möchte, muss man auf dem Wasserweg eine Bootstour von mehr als 485 Kilometer unternehmen. In diesem Sinne machte es bereits im ↑Mittelalter Sinn einen effizienten Schiffsweg zwischen der Elbe und der Ostsee zu errichten und den dazwischen liegenden Höhenunterschied von etwa 25 bis 30 Metern auf einer Strecke von 31,9 Kilometern zu bewältigen.

Historische Entwicklung der Havel-Oder-Wasserstraße

Fast drei Jahrhunderte suchten Kaufleute Wege um auf dem Wasserweg von der Spree an die Ostseeküste zu gelangen. Mit der mittelalterlichen ↑Kolonisation nahm die Bedeutung der Havel als Transportweg zu, da die Region zunehmend Massengüter wie Getreide und Holz exportierte. In dieser Blütezeit von Handel und Gewerbe entstand aber ein Nutzungskonflikt zwischen Transport und Energiegewinnung. So kam es in der Mitte des 13. Jahrhunderts (1244) zur Gründung des heutigen ↑Berlin (berl = Slawische Silbe für Sumpf), der späteren deutschen Hauptstadt. Für den Betrieb von Mühlen wurden in Spandau bei Berlin, Brandenburg und Rathenow Staudämme angelegt, welche die Schifffahrt mittels Umflutkanälen und einfachen ↑Schleusen passieren mussten. Erst mit der Erfindung der späteren Kammerschleuse, im 16. Jahrhundert, konnte der Bau eines Kanals, dem ↑Finowkanal [↑Histor. Bilder] zwischen den Stromgebieten der Havel und der Oder begonnen werden.

Laut ↑Wikipedia Finowkanal, erteilte „der Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg (*1546 - † 18. Juli 1608) die Order, die Havel bei ↑Liebenwalde über das Flüsschen ↑Finow mit der Oder zu verbinden. Bereits 1609 war die Verbindung von Liebenwalde bis zur Finow einschließlich des Baues von fünf Schleusen bis ↑Finowfurt im heutigen↑Landkreis Barnim fertig gestellt. … Infolge des Dreißigjährigen Krieges wurde der Finowkanal fast vollständig zerstört und die einzelnen Kanalabschnitte verfielen.(Zitat Wikipedia)

Historische Bootsfestmacher in einer Schleuse

Zwischen 1743 und 1753 wurde der Finowkanal durch einen Erlass von ↑Friedrich II. (v. Preußen) auf 43 Kilometern erneuert und mit 10 Schleusen versehen, welche sich am alten Finowkanal orientierten. Dabei wurde ein Höhenunterschied von 36 Metern überwunden. 1753 wurde der Kanal in östlicher Richtung mit sieben weiteren Staustufen erweitert. Soweit heute bekannt ist, ist der Finowkanal zwischen der Havel und der Oder der älteste Kanal in Deutschland. Mit dem Finowkanal in Brandenburg entstand das erste standardisierte Binnenschiffmaß, das einfache Finowmaß für den Schleusenbau hat eine Länge 40,2 Meter, eine Breite von 4,6 Meter, einen Tiefgang von 1,40 Meter und eine Tragfähigkeit von 170 Tonnen. Das ↑Finowmaß aus dem Jahre 1845 ist noch heute als Maßeinheit für die Planung von Kanälen und Schleusen bekannt. Das spätere Groß-Finowmaß (siehe auch ↑Freycinet-Maß), also ein Maß für etwas größere Schleusen hat eine Länge von 41 Metern, eine Breite von 5,10 Metern, einen Tiefgang von 1,75 Metern, eine Tragfähigkeit von 270 Tonnen und entspricht der Kategorie I der ↑Binnenwasserstraßen.

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Der heutige Finowkanal zwischen ↑Marienwerder, ↑Eberswalde-Finow und dem Schiffshebewerk Niederfinow hat eine Gesamtlänge von 31,9 Kilometern. Die Mündung des Finowkanal befindet sich hinter dem Schiffshebewerk Niederfinow. Der Finowkanal mündet in den bei Liepe in den Oderberger See. Die Wassertiefe im Finowkanal liegt bei Normalwasser bei 1,5 Metern. Die geringste Durchfahrtshöhe auf dem landschaftlich interessanten, sich krümmenden Finowkanal beträgt 3,8 Metern. Darüber hinaus hat der zwischen 1743 und 1746 erbaute Kanal, welcher in seiner Form noch heute so besteht, zwölf Schleusen, welche ein Gefälle von 36 Metern überwinden. Schleusenzeiten für den Finowkanal können beim ↑Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde (Außenstelle Finowfurt) unter der Rufnummer 03335-211 erfragt und angemeldet werden.

Als der Schifffahrtsverkehr im späten 19. Jahrhundert in erheblichem Maße zunahm, am Finowkanal Tag und Nacht geschleust wurde und die Wasserstraßenschiffe an Masse, Gewicht und Größe gewannen, wurde 1906 unter Kaiser Wilhelm II. mit dem Bau des Hohenzollernkanal, dem heutigen ↑Oder-Havel-Kanal (↑Hist. Bilder) begonnen und das einstweilige Ende des Finowkanal eingeleitet. Der alte Finowkanal hat jedoch seit dem Jahr 2000 durch den wachsenden Tourismus aus dem Einzuggebiet von Berlin und Umgebung als Naherholungsgebiet wieder zunehmend an Bedeutung gewonnen. Über einen sehr gut ausgebauten Radweg, den ↑Treidelweg am Finowkanal gelangen Erholungssuchende und Fahrradtouristen von Finowfurt nach Niederfinow zum Schiffshebewerk und zurück. Darüber hinaus ist durch die ↑Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN AG) geplant, den ↑Langen Trödel wieder schiffbar zu machen und zwei neue Hubbrücken zum Oder-Havel-Kanal zu errichten.

Oder-Havel-Kanal bei Niederfinow
Der Oder-Havel-Kanal bei Niederfinow und schlechtem Wetter.

Der ca. 29 Kilometer lange Oder-Havel-Kanal, ist ein Teilstück der 101,6 Kilometer langen Havel-Oder Wasserstraße, welcher am 17. Juni 1914 durch den deutschen Kaiser Wilhelm II. als Hohenzollernkanal lt. Wikipeda eingeweiht wurde. Der Oder-Havel-Kanal, welcher landläufig auch nur als „Kanal“ bezeichnet wird, weil er links und rechts eingedeicht ist und sogar über eine Zugverbindung verläuft, verläuft als künstliches stark begradigtes Kanal-Flussbett von der Schleuse Spandau Lehnitz an der Scheitelhaltung bis zum Schiffshebewerk Niederfinow 7,5 Meter stromauf. Mit dem Schiffshebewerk Niederfinow geht die ↑Havel-Oder Wasserstraße 36,0 Meter stromab und weitere 1, 9 Meter stromab folgen mit der Schleuse in ↑Hohensaaten. Die besonders starke Begradigung ermöglicht sogar eine Schifffahrt mit einem handelsüblichen Autopiloten. Der Oder-Havel Kanal zum Schiffshebewerk Niederfinow hat eine durchschnittliche Wassertiefe von 2,3 Metern und eine Tauchtiefe von 2,0 Metern. Bei Hochwasser hat der Oder-Havelkanal (Oder-Havel-Kanal) eine Strömung bis zu 0,5 Metern/Sekunde. Auf Grund der geringen Breite auf dem Oder-Havel-Kanal und dem starken Verkehr der Berufsschifffahrt verkehrt der Schiffsverkehr zwischen Kreuzbruch an Kilometer 41,5 und dem Schiffshebewerk Niederfinow als wechselseitiger Einbahnverkehr im Vier-Stundentakt. Darüber hinaus sollte erwähnt werden, dass das Überholen von Berufsschiffen und Schubverbänden auf dem Oder-Havel-Kanal äußerst sorgfältig durchgeführt werden sollte, weil der Sog eines Schiffsverbandes die sachgerechte Steuerung eines Sportbootes kaum noch zulässt. Auch sei darauf hingewiesen, dass das Anlegen von Sportbooten im Oder-Havel-Kanal, sofern nicht explizit erlaubt, wegen der außerordentlichen Sogwirkung der Schubverbände möglichst zu unterlassen ist.

Das Schiffshebewerk Niederfinow verbindet über den ↑Mittellandkanal, die Elbe und die Havel mit der Oder. Damit wurde seit dem frühen 20. Jahrhundert der berufliche Schiffsverkehr zwischen Tschechien und der polnischen Ostseeküste endgültig ermöglicht. Nachdem 1914 der Oder-Havel-Kanal seinen Dienst aufnahm, wurde 1934 das erste Schiffshebewerk in Niederfinow in Dienst genommen. Bereits fünf Jahre später, also im Jahr 1939, wurde das 100.000-ste Schiff gezählt.

Nur wenige hundert Meter vom historischen Schiffhebewerk Niederfinow entfernt befinden sich, westlich gelegen, noch vier historische Schleusentreppen, die Schleusentreppe Niederfinow, von gleicher Bauweise, welche bis 1972 für den Schiffsverkehr auf der Wasserstraße, dem Oder-Havel-Kanal, einen Höhenunterschied von 36 Metern durch das Öffnen und Schließen der verschiedenen Treppentore überwanden. Die Schleusentreppe Niederfinow wurde im Jahr 1912 errichtet und war bis 1972 neben dem Schiffshebewerk Niederfinow, welches 1934 errichtet wurde, in Betrieb. Dem Bau des neuen modernen Schiffshebewerks (2008) in Niederfinow, dessen Bauzeit im Sommer 2008 begonnen hat, werden die alten Schleusen in den folgenden Jahren wohl weichen müssen.

Historisches Schleusentor in Niederfinow
Historisches Schleusentor mit Schleusenschwelle in Niederfinow

Der einstige Anblick, der vier aufeinander folgenden historischen Schleusentreppen war interessant und imposant zugleich, wenn man betrachtet, welche mechanisch technische Steuerung der Mensch im frühen 20. Jahrhundert ohne Computerunterstützung vollbracht hat. Der Besucher einer solchen Schleuse, welcher von oben die drei folgenden Schleusen erblickte, schaute mit Erstaunen von der Barnimer Hochfläche in das Tal bei Niederfinow und erlebte drei mächtige, in die Erde eingelassene, von Holz und Stahlträgern umfasste Betonbehälter mit einer jeweiligen Länge von 67 Meter und einer Innenbreite von 10 Metern. Dazwischen waren ebenso breite einzelne Kanalstücke von etwa 260 Metern Länge, welche zum Vorbeifahren bei Gegenverkehr dienten. Die vier historischen Schleusen wurden mit Gegenverkehr betrieben. Riesige rostige Zahnradkonstruktionen bewegten die mächtigen hölzernen Stemmtore. Auch im Frühjahr 2008 konnte man noch gut erkennen, dass trotz des Verwitterungsprozesses immer noch die technischen Vorraussetzungen für einen Betrieb gegeben waren.

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Schiffshebewerk Niederfinow Öffnungszeiten:

vom 16.02. bis 29.03.: Mo. - So. 9.00 bis 16.00 Uhr,
vom 30.03. bis 26.10.: Mo. - So. 9.00 bis 18.00 Uhr,
vom 27.10. bis 31.12.: Mo. - So. 9.00 bis 16.00 Uhr.
Eintritt: 1,- EUR

Letzter Einlass ist 15 min vor der Schließung.
Bei Schnee, Frost und Glätte bleibt der Besucher-Umgang gesperrt.
Bei der Besichtigung können sachkundige Mitarbeiter Erläuterungen geben.

Die TOURIST-INFORMATION am Schiffshebewerk
ist im Zeitraum vom 05.04. bis 31.10.
Mo. - So. von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Darüber hinaus sorgen gastronomische Einrichtungen in Niederfinow am Schiffshebewerk für das leibliche Wohl von Besuchern und Urlaubern.

Hilfreiche Weblinks:

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 01.12.14
Quellenangabe: Griebens Reiseführer Bnd. 104 (1927); Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Sportschifffahrtskarten Binnen 2; Nautische Veröffentlichung Verlagsgesellschaft, "Die Havel-Oder Wasserstraße" - S. 13, 15 ff.; Web Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde;
Bildangaben: Ludewig 4/2008
Erstellt: 17.02.2009
Version: 25.09.2013
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