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Störtebeker Festspiele

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Störtebeker Festspiele

Störtebeker Festspiele Naturbühne Ralswiek Rügen

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Klaus Störtebeker (nicht Störtebecker!) Festspiele in Ralswiek auf Rügen

Störtebeker Festspiel Kulisse und Zuschauer
Weitere Störtebeker Bilder finden Sie in unserem Bildarchiv. Zu den Bildern einer Störtebeker Auführung.

Die Störtebeker-Festspiele, wie das Open Air Störtebeker-Schauspiel auf der Festspielbühne in ↑Ralswiek, der Insel Rügen, am Großen Jasmunder Bodden, in Vorpommern richtig bezeichnet wird, ist mit mehr als 350.000 jährlichen Besuchern die größte Open Air Veranstaltung dieser Art in Deutschland, bei der in jedem Jahr eine neues Schauspiel über den ↑Seeräuber Klaus Störtebeker aufgeführt wird. Die aktuellen Geschichten sind dem Grundthema „Seeräuber der Ostsee um das ↑14. Jahrhundert“ angelehnt, - entsprechen jedoch nicht den historischen Tatsachen.

Die ↑Störtebekerfestspiele, wie das Störtebekerschauspiel bei seiner Initiierung im Jahre 1959 genannt wurde, werden heute mit etwa 20 namhaften, aus verschiedenen Fernsehfilmen und TV-Sendungen bekannten Darstellern und Schauspielern, mit ca. 30 ausgesuchten, besonders schönen Pferden aus Mecklenburg-Vorpommern, etwa 140 Leihendarstellern und dem Seeadler „Laran“ als realitätsnahes Freiluftschauspiel aufgeführt. Die Kulissen, die Kostüme und das Bühnenbild der Störtebeker Veranstaltung ist von besonders historischer Detailtreue und wird mit sehr viel Aufwand in jedem Jahr neu geschaffen. Während der gesamten Aufführungszeit von Störtebeker sind eine Vielzahl unterschiedlichster und besonders realitätsnahe Spezialeffekte sowie ein ausgezeichnetes Feuerwerk zu sehen, welches seit 1993 von der Firma FFB ( ↑Fred Feuerstein Braeutigam ) täglich einmal in den nächtlichen Himmel gezaubert wird. Vier nachempfundene und funktionstüchtige ↑Koggen mit eigenen Skippern befahren während der Störtebeker Aufführung den Großen Jasmunder Bodden und geben mächtige Kanonenschüsse ab.

Störtebeker Festspiel Feuerwerker

Die Festspielstätte der Störtebeker-Festspiele liegt am Ufer einer, etwa 30 bis 40 Meter hohen hügeligen Endmoräne aus der Weichsel-Eiszeit, auf deren Anhöhe, am Ende des 19. Jahrhunderts, das Herrenhaus „Schloss Ralswiek“ im Auftrag für dem Fabrikanten ↑Hugo Sholto Graf Douglas von dem Berliner Architekten G. Stroh erbaut wurde. Die gut bewaldeten Höhenzüge der Rügenschen Endmörane erstrecken sich über die gesamte Insel Rügen, was bedeutet, dass sich der Parkplatz für die Fahrzeuge der Besucher der Störtebekerfestspiele, an der F96, oberhalb des Veranstaltungsortes befindet. Besucher, welche die Störtebeker Festspiele besuchen und ihre Fahrzeuge auf dem unbeleuchteten offiziellen Parkplatz der Störtebekerfestspiele abstellen und parken, müssen einen Fußweg von etwa 1.300 Metern absolvieren um den Festspielort zu erreichen. Der Fußweg vom Störtebeker-Parkplatz an der F96 nach Ralswiek hat ein starkes Gefälle und ist daher zum Teil mit Treppen versehen, was für Behinderte beschwerlich sein kann. Fahrzeuge von oder mit Behinderten wird daher geraten, besonders frühzeitig bis zum Eingang der Störtebeker Freilichtbühne zu fahren und am ↑Yachthafen von Ralswiek einen geeigneten Parkplatz zu nutzen. Wer sein Fahrzeug auf dem Parkplatz der Störtebeker Festspiele abstellt hat, sollte sich sehr gut den Standort des Fahrzeuges merken, denn wenn man am Ende der Vorstellung, gemeinsam mit den anderen Zuschauern, auf einem unbeleuchteten Parkplatz (nicht gesichert) sein Auto gleich wieder finden möchte, sollte man schon wissen wo dieses steht. (Manchmal hilft auch die Fernbedienung des Schlüssels beim Suchen.)

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Ralswiek Kapelle

Der Ort ↑Ralswiek auf der Insel Rügen, in dessen Wappen ein „gestürtzer Becher“ abgebildet ist, ist eine kleine Fischer- und Hafengemeinde von mehr oder weniger historischer Bedeutung in einer seitlich gelegenen Bucht des Großen Jasmunder Boddens. Bereits 1311 [↑Wikipedia] fand Ralswiek als „Ralswiik“ erste urkundliche Erwähnung. Im Mittelalter gehörte das Ralswiik zu den wichtigsten Häfen der Ostsee und war ein bedeutender Handelsplatz der Wikinger aus den skandinavischen Ländern. Legenden besagen, dass der Seeräuber Störtebeker, dessen Name von „Stürz den Becher“ abgeleitet wurde, aus der Gegend um Ruschwitz stammen soll, wo er als Knecht beschäftigt war. Ralswiek wurde im 7. Jahrhundert von einem friedlichen slawischen Volksstamm, den ↑Ranen gegründet und bewohnt. Diese bauten bereits damals bereits den heutigen Hafen, westlich des Festspielortes gelegen.

Die Störtebekerfestspiele (heute Störtebeker-Festspiele) wurden 1959 von Staatsführung der ehemaligen DDR als staatlich angeordneten Kulturauftrag initiiert. Zwischen 1959 und 1961 sowie zwischen 1980 und 1981 wurde in Ralswiek die Dramatische Ballade „Klaus Störtebeker“ von ↑Kurt Barthel unter der Leitung von ↑Hanns Anselm Perten und der Chorleitung von ↑Günther Wolf mit ca. 1.000 Mitwirkenden aufgeführt.

Mit dem Jahr 1993 begann mit den heutigen „Störtebeker-Festspielen“ wie das Open Air Störtebeker Schauspiel genannt wird, eine neue Ära der modernen Schauspielkunst. Es entstand ein Schauspiel, frei nach den historischen Gegebenheiten rund um die ↑Seeräuber der ↑Vitalienbrüder und Likedeeler um das Jahr 1400, dessen Hauptmann ↑Gödeke Michels war. Die Vitalienbrüder um Klaus Störtebeker, Hennig Wichmann, Klaus Scheld und Magister Wigbold, ebenfalls Anführer der Likedeeler (↑Gleichteiler), machte er Ende des 14. Jahrhunderts die Nord- und Ostsee unsicher, denn sie besaßen schnelle Schiffe, die blitzartig Koggen der ↑Hanse aufbrachten und enterten.

Aufbringung des Seeräuber Claas Störtebeker

In der Legende um Störtebeker wird berichtet, dass am 23. April 1401 der Seeräuber Claas Störtebeker, wie der Name wohl richtiger ist, von einer hamburgischen Flotte unter Simon von Utrecht vor Helgoland während einer Seeschlacht nach erbittertem Kampf gefangen genommen und auf der „↑Bunten Kuh“, einer ↑Hansekogge, nach Hamburg gebracht wurde. Im Volksmund wird erzählt, dass der berüchtigte Seeräuber Klaus? Störtebeker bei seiner Hinrichtung am 21. Oktober 1401 in Hamburg gefordert haben soll, dass jene seiner Gefährten frei zu lassen sind, an denen er mit abgeschlagenem Kopf vorbei laufen kann. Der Kapitän Störtebeker soll demnach an 11 seiner Kameraden ohne Kopf vorbei gelaufen sein, was ihn danach zum Volkshelden machte. Die Kameraden sind dennoch geköpft wurden.

Zwischen 1993 und dem Jahr 2003 initiierte der Drehbuchautor und ↑Regisseur Roland Oehme die Stücke der Störtebeker-Festspiele. Gerüchten zu Folge löste sich Öhme 2003 auf eigenen Wunsch und inszeniert seit dem Jahr 2006 bei den Freiluftspielen Waren-Müritz an der Müritz die ↑Müritz-Saga nach einer Idee von Nils Düwel.

Mit der Störtebekerinszenierung „Der Wolf der Meere“ im Jahr 2003 inszeniert der Schauspieler ↑Holger Mahlich die kostenaufwendige Veranstaltung um den historischen Seeräuber. Namhafte Schauspieler um ↑Sascha Gluth als Störtebeker und Dietmar Lahaine als ↑Goedeke Michels sowie ↑Nadja Kruse in der Rolle der „Katarina“ begeistern tausende Zuschauer. Ebenso hinterlassen auch die vielen anderen Schauspieler und Mitwirkenden einen tiefen Eindruck, was einen Störtebeker Abend auf Rügen zu einem unvergänglichen Ereignis werden lässt. Das Besondere an der Störtebeker Aufführung ist die „Leichtigkeit“, welche die schauspielerischen Leistungen als tiefen Eindruck auf den Zuschauer hinterlassen. Hunderte Fans kommen jedes Jahr wieder und haben schon viele Störtebeker Abende an der Ostsee unter freiem Himmel erlebt. Denn die Störtebeker Aufführungen wirken nicht wie eine der üblichen Theateraufführung sondern werden mit vermeintlich spielender Leichtigkeit so Realistisch vorgetragen, dass der Zuschauer bereits nach wenigen Minuten von der Aufführung mitgenommen wird.

Störtebeker Festspiel Kampfszene
Störtebeker festspiel Seeadler

Neben den Schauspielern und Pferden ist der Adler mit dem Namen „Laran“ ein Highlight der Veranstaltung. Laran ist ein Seeadler, welcher als Begleiter von Störtebeker, gespielt von Sascha Gluth, eine Zeit lang an der Veranstaltung mitwirkt. Der Seeadler „Laran“ fliegt zu Beginn seines Auftritts von den obersten Rängen, nur wenige Zentimeter über den Köpfen der Zuschauer hinweg, auf die Hand von Sascha Gluth. Der Adler „Laran“ wird von ↑Falknerei Volker Walter aus Duisburg abgerichtet und ist fester Bestandteil der Störtebeker Veranstaltung. Neben dem Auftritt von Laran, können Besucher der Insel Rügen und der Rügenfestspiele mit einer gültigen Eintrittskarte zu den Störtebeker Festspielen an den Spieltagen ein Vorprogramm mit einer Vogelflugschau „Könige der Lüfte“ besuchen. Die Flugschau der Greifvögel zu den Störtebeker-Festspielen findet während der Saison täglich um 11 Uhr und um 18 Uhr statt.

Jedes Jahr wird direkt am Ende der vorangegangen Spielzeit mit dem Aufbau der neuen detailverliebten Störtebeker-Kulissen begonnen. Hunderte Handwerker zimmern und bauen ein dreiviertel Jahr an den Kulissen der kommenden Spielsaison. Techniker, Stuntleute und Feuerwerker bereiten ständig neue Highlights vor und trainieren diese währen der Spielpause zwischen November und Juni. Bereits im November der vergangenen Spielsaison kann man das Grundgerüst der zukünftigen Störtebeker Veranstaltung erkennen.

Störtebeker Bühnenbild

Die Störtebeker Festspiele GmbH & Co. KG ist ein privates Familienunternehmen von besonders großer wirtschaftlicher und touristischer Bedeutung in Mecklenburg-Vorpommern. Das Störtebekerunternehmen ist in der komfortablen Lage ohne jegliche Staatliche Fördermittel jedes Jahr, von Mitte Juni bis Anfang September die Mammutveranstaltung zu bewältigen. Seit 1993 ist Peter Hick Intendant der Störtebeker Festspiele und seine Frau, Ruth Hick, Geschäftsführerin des Unternehmens.

Wer die Störtebeker-Festspiele besucht, sollte sich ca. anderthalb bis zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn zum Festspielort aufmachen. Mit einer gültigen Eintrittskarte zu den Störtebeker Festspielen kann man um 18 Uhr an der Adlerflugschau „Könige der Lüfte" teilnehmen und hautnah die riesigen Greifvögel erleben. Darüber hinaus bietet das Störtebeker Team genügend gastronomische Einrichtungen, so dass man sich die verbleibende Zeit bis zum Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr gut vertreiben kann. Achttausend Menschen auf die richtigen Plätze zu verweisen dauert eben so seine Zeit. Für einen angenehmen Abend sollten Besucher der Störtebeker Veranstaltung eine Decke und ein Sitzkissen mitbringen. Bei Regenwetter sind ein Schirm und ein Regencape unbedingt angebracht. Ebenso sollte man auch im Sommer für die späten Abendstunden immer einen warmen Pullover parat haben.

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„Störtebeker Festspiel Bilder“ Bilder im Bildarchiv:

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 13.01.12
Quellenangabe: Wikipedia: Störtebeker
Bildangaben: Störtebeker Kupferstich 1401; Hamburger Staatarchiv Quelle Wikipedia
Pressematerial Störtebeker Ralswiek
Erstellt: 23.11.2006
Version: 25.09.2013
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