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Unwetter mit Starkregen, Hagel, Gewittern und Orkanen in Norddeutschland.

Unwetter in Norddeutschland - Unwetterprognosen

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Hauptseite: Wettervorhersagen und Wetterprognosen
Siehe auch: Wind, Sturm und Orkane
Unwettervorhersagen: ↑Aktuelle Vorhersage
Unwetter sind wetterbedingt vorwiegend nur im Juni, Juli und August zu erwarten. Mächtige Unwetter sind auch noch Anfang September möglich. (s. a. Wetter)

Unwetter: Mit der zunehmenden ↑Erderwärmung (Klimawandel genannt), werden in den Monaten Juni, Juli und August die Temperaturunterschiede in den ↑Luftmassen zwischen ↑NordwesteuropamP (kalt) und ↑NordosteuropacSp (warm bis heiß), zunehmend größer und Unwetter immer wahrscheinlicher:

Unwetter Analyse
Unwetter Juni 2011: Die Unwetter im Juni 2011 verursachten in Deutschland sehr schwere Schäden..

Ohne dem wärmenden ↑Golfstrom im ↑Nordatlantikstrom strömt im Juni, Juli und August, zunehmend kalte Nordatlantische Subpolarluft (mP) nach Mitteleuropa und stößt an der Oder (Fluss) auf die warmen Luftmassen aus Nordosteuropa (cSp). Beim Aufeinandertreffen der europäischen Luftmassen mP (Nordatlantische Subpolarluft) und cSp (Ost- Europäische Festlandsluft) kommt es kurzfristig zu einem kräftigen Temperaturausgleich (Vermischung), der durch kräftige Winde, einhergehend mit kräftigen Niederschlägen erfolgt. Je schneller der Temperaturausgleich erfolgt, desto heftiger fallen die Unwetter aus.

Die kräftigen Unwetter der Zukunft in Deutschland werden solange anhalten, bis sich eine der beiden nördlichen Klimate langfristig durchsetzen kann, was bisher in Nordeuropa immer mit einer Kaltzeit sein Ende fand.

Unwetter

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Als Unwetter bezeichnet man ↑Wetterlagen, welche mit Sturm, Starkregen, schweren Gewittern sowie Graupel- und Hagelschauern im Frühling, Sommer und Hochsommer einhergehen. Als Folge von Unwettern entstehen neben den volkswirtschaftlichen Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und Sonstigem auch Hochwasser und erhebliche Schäden in der Forstwirtschaft sowie in der Landwirtschaft. Ursache für Unwetter mit orkanartigen Winden, Starkregen oder gar Hagelschauer in Deutschland ist weniger der Klimawandel, sondern vielmehr die Temperaturdifferenz, welche in den Sommermonaten, zwischen dem westlichen ↑Nordeuropa vor Grönland und dem östlichem Nordeuropa (↑Nordosteuropa) in der ↑russischen Taiga und ↑Sibirien vorherrschen.

Dennoch sind solche Unwetter nicht etwa etwas Besonderes oder gar Seltenes, sondern sind ein kurzfristig, zum Teil örtlich begrenzter, kräftiger Austausch zwischen ↑Luftmassen mit sehr großen Temperaturdifferenzen, im Frühsommer, im Hochsommer und im Herbst. Die Unwetter verursachenden ↑Wetterlagen entstehen, wenn in ↑Nordosteuropa z. B. im Juni der Hochsommer mit Temperaturen von mehr als 25°C startet und der Herbst im August in ↑Nordeuropa gleich mit kräftigen Temperaturschwankungen nach unten beginnt. Grund für die kräftigen Temperaturschwankungen in Nord-u. ↑Osteuropa ist der Stand der nördlichen Region zur Sonne, was sowohl zu einem intensiven Sommer und einem genauso intensivem Winter führt.

Sommer Temperaturunterschied in Nordeuropa

Temperaturen Reykjavik (ISL) Temperaturen Perm (Russland)
Quelle: MSN Wetter (↑Reykjavik - ISL) Quelle: MSN Wetter (↑Perm - Russland)

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Die Region nordwestlich von Europa wird jedoch von ↑Golfstrom, welcher auch als „Wärmepumpe von Europa“ bezeichnet wird, beeinflusst und erwärmt diese Region, über den ↑Nordatlantikstrom mit etwa 4°C sowohl im Winter als auch im Sommer. – Wenn also vor Grönland Anfang Juni (s. MSN ↑Wetter Reykjavik) Temperaturen von nur 1° bis 9°C gemessen werden und gleichzeitig im Norden Russlands (s. MSN ↑Wetter Perm) bereits Temperaturen von 14° bis 22°C gemessen werden, entstehen durch die Zeitverschiebung ggf. Temperaturdifferenzen von mehr als 15°C, was in Deutschland, unabhängig von der Jahreszeit, zu kräftigen Unwettern führt.

Während es bei Temperaturunterschieden von 8°C und 12°C zwischen ↑Grönland und ↑Russland im Sommer nur zu leichtem Regenwetter kommen kann, führen alle Temperaturunterschiede über einer Temperaturdifferenz von mehr als 15°C grundsätzlich zu Unwettern an den Wettergrenzen, welche in ↑Mitteleuropa ziemlich genau durch Norddeutschland führen.

Diese ↑Wetterlagen wurden erstmalig in den Bauernregeln beschrieben und werden heute als Meteorologische Singularitäten bezeichnet.

Regionale Unwetterprognosen und Vorhersagen

Die Vorhersage von regionalen Unwettern ist besonders schwierig und kann nur durch die ↑Meteorologen, wie dem ↑Deutschen Wetterdienst erfolgen. Meteorologen messen mit Hilfe einer Vielzahl von örtlichen Messstationen, sowohl die regionalen Temperaturunterschiede, als auch die Unterschiede von ↑Luftdruck und ↑Luftfeuchtigkeit. Die Messungen von steigendem und fallendem Luftdruck sowie der Anstieg von Luftfeuchtigkeit ermöglichen eine Berechnung einer kurzfristigen Vorhersage. Jedoch ist es nicht möglich aus der Berechnung von Luftdruck und der Berechnung regionaler Temperaturunterschiede eine langfristige Wetterprognose abzugeben. Während die Meteorologen ihre Unwetter Wetterprognosen aus vielen regionalen und zeitnahen Messwerten ermitteln, berechnet das Killikus® Klimamodell seine Langfristprognosen statistisch aus den Temperaturangaben nur zweier Messstationen in Nordeuropa, was natürlich nicht annähernd die Rechenleistung der meteorologischen Institute erfordert.

Unwetterflaute an der Ostsee
Unwetter: Unwetterflaute an der Ostsee - Im Zentrum des Unwetters ist es häufig Windstill.

Regionale Unwetter entstehen bei einer bestimmten Großwetterlage, wie sie im Killikus® Klimamodell errechnet werden, örtlich sehr schnell und auch ziemlich unvorhersehbar. Besonders gefährdet sind größere Städte in Wassernähe, wie Hamburg oder Köln, auch die größeren Städte an der Elbe werden immer wieder von Unwettern heimgesucht. In Mecklenburg-Vorpommern bewegen sich die Unwetter vorwiegend im Raum Müritz bis zum Tollensesee bei Neubrandenburg oder über der Ostsee. Die Küstenorte an der Ostsee werden von Unwettern mit Starkregen oder Hagelschauern meist verschont. Verschont werden die Ostseeküsten jedoch nicht, von Stürmen oder langanhaltenden Trockenzeiten.

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Die regionalen Unwetter, welche sich mit Gewitterklima bereits über Wochen „zusammenschieben“ entladen sich bei ganz bestimmten klimatischen Bedingungen immer dann, wenn zusätzlich die Wärme von Großstädten oder die Kühle von großen Gewässern aufgenommen wird. Auf Grund der großen Temperaturunterschiede von 1°C bis 25°C, zwischen den zentralen Wettergebieten in Nordeuropa, welche zu den Unwettern führen, ist es möglich, dass örtlich Hagelunwetter, verbunden mit Schneefall und Ähnlichem auftreten können und an anderen Orten, nur wenige hundert Meter entfernt, Sonneschein zum Baden einlädt.

Unwetter Prognose Diagramme - Killikus Unwetter Prognosen

Wie die Killikus® Unwetter Prognose Diagramme zeigen, sind Unwetter in den Monaten Juni, Juli und August jederzeit möglich! Maßgeblich für potentielle Unwettervorhersage sind die rot markierten Bereiche in den Grafiken, wobei klar zu erkennen ist, dass die Unwetter nicht zwingend in jedem Jahr stattfinden und daher auch immer im Zusammenhang mit dem aktuellen Wetterdiagramm zu betrachten sind!

Juni Unwetter Tage

Juni Unwetter Prognose Diagramm
Abb. Unwetter Diagramm - Unwetterwahrscheinlichkeit im Juni

Der Monat Juni hat bringt immer einige Unwetter mit sich. Die Unwetter im Juni entstehen durch den schnellen klimatischen Wechsel vom Spätwinter zum Hochsommer in Osteuropa. Findet der Jahreszeitenwandel vom Winter zum (Hoch)-Sommer in Osteuropa besonders schnell statt, kommt es in Deutschland bereits Anfang Juni zu kräftigen Unwettern. Findet der Jahreszeitenwechsel jedoch etwas später statt, kommt es entweder zwischen dem 11. Juni und dem 15. Juni, zwischen dem 17. Juni und dem 19. Juni oder in schwacher Form um den 21. Juni zur ↑Sonnenwende statt.

Juli Unwetter Tage

Juli Unwetter Prognose Diagramm
Abb. Unwetter Diagramm - Unwetterwahrscheinlichkeit im Juli

Der Monat Juli hat die höchste Wahrscheinlichkeit von kräftigen Unwettern, welche mit allen nur erdenklichen Wetter-Katastrophen einhergehen können. Die Unwetterzeit im Juli beginnt am 10. Juli und endet am 26. Juli. In dieser Zeit sind jedoch nur an einigen wenigen Tagen kräftige Unwetter zu erwarten. Je nach Höhe der sommerlichen Temperaturen kann es am 10. Juli, am 16. Juli, am 23. Juli oder am 27. Juli zu Starkregen und unwetterartigen Witterungsbedingungen kommen. Unabhängig von den Temperaturen in Mitteleuropa, welche im Juli üblicher weise die 25°C Grenze überschreiten, können im russischen Osteuropa die Temperaturen ohne weiteres auch über die 40°C Grenze gelangen. Erreichen im Hochsommer die Temperaturen in Osteuropa die 35°C Marken, ist davon auszugehen, dass es wenige Tage später in Deutschland zu schweren Gewittern kommt.

Sind in Mitteleuropa die Temperaturen im Juli jedoch eher kühler als 25°C kommt es nach dem 13. Juli zu einem kräftigen Wetterumschwung der mit kräftigen, teils orkanartigen Winden einhergehen kann.

August Unwetter Tage

August Unwetter Prognose Diagramm
Abb. Unwetter Diagramm - Unwetterwahrscheinlichkeit im August

Der Monat August bietet sehr viel Potential für kräftige Unwetter, weil mit der Sonnenwende am 21. Juni auf der Nordhalbkugel bereits der Herbst zu beginnen beginnt, während in Sibirien immer noch Hochsommer ist. Kalte Luftmassen bewegen sich ab dem 11. August von Nordwesten kommend nach Mitteleuropa und treffen dabei auf die warme aufgeheizte ↑kontinentale Luft aus Osteuropa. Je nach dem, wie schnell sich die Luft in Nordwesteuropa abkühlt, desto kräftiger können die Unwetter im August ausfallen.

Die größte Wahrscheinlichkeit für kräftige Unwetter mit Starkregen und Gewittern bietet im August der Zeitraum zwischen dem 7. August und dem 9. August, um den 12. August und um den 21. August, wo es in Norddeutschland nicht selten schwere Unwetter-Stürme gibt, welchen den Herbst mit den ersten Herbstürmen einleiten.

Unwetter und der Klimawandel

Mit dem Klimawandel werden die Temperaturdifferenzen in Nordeuropa weiterhin zunehmen, denn mit dem polaren Tauwetter am Nordpol wird die „Wärmepumpe Golfstrom“ zunehmend schwächer und führt immer weniger warme Luftmassen nach Nord-Westeuropa. Versiegt die Wärmepumpe im Nordatlantik, ist bis nach Island mit kaltem frostigen Wetter in den Sommermonaten zu rechen. Dazu reicht ein Vergleich der Nachttemperaturen vom 1. Juni 2011 bis zum 10. Juni 2011.

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Mit der weiteren Abkühlung des Nordatlantiks, die durch die ↑Eisschmelze am Nordpol hervorgerufen wird, steigen die Temperaturdifferenzen zwischen Nordwesteuropa und Nordosteuropa über die gewohnten 15°C, was zu noch kräftigeren Unwettern in Norddeutschland bis an die Alpen bedeutet. Wie heftig diese Unwetter ausfallen ist unbekannt – jedoch möchten wir hinzufügen, dass in Mitteleuropa die aktuellen gemäßigten Wetterbedingungen erst seit 250 Jahren anhalten und zwangläufig irgendwann einmal ein Ende haben werden.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Killikus Klima- und Wetterprognosen wissenschaftlich nicht belegt sind! Deshalb sind die Killikus Wetterprognosen als journalistische Analyse zu betrachten. Die Killikus Klima- und Wetterprognose basiert ausschließlich auf der Auswertung des KILLIKUS Klimamodells und hat keine wissenschaftlich basierten Grundlagen.

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 12.10.11
Quellenangabe:
Bildangaben: Johannes Ludewig
Erstellt: 07.06.2011
Version: 09.09.2010
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