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Regen Wetter im Winter

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Der verregnete Winter - Düsterer und trister gehts nimmer.

Winterwetter - Regen im Winter - Regenwetter.

Hauptseite: Aktuelle Wetterprognose

Regen im Winter

Ein verregneter Winter mit einem von tiefen grauen Regenwolken verhangenem Himmel kommt mit dem Weihnachtstauwetter. Es sind nur selten Wolken zu erkennen. Eine graue, trübe und zäh anmutende Masse verdeckt den Himmel. Wasser tropft Tropfen für Tropfen von den kahlen blattlosen Bäumen und Sträuchern. Wie kleine klare Tränen hängen die Wassertropfen nicht nur an den Bäumen, sondern auch in Jacken, Mützen und Schals. Das ist ein Winter wie ihn keiner haben möchte - keine Sonne - kein Frost - kein Schnee!

Überflutete Weidewiesen im Regenwinter
Überflutete Weideflächen nach Dauerregen im Winter - Foto: 10.02.2011
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In den meisten Jahren beginnt der verregnete Winter einige Tage vor dem Weihnachtsfest und erstreckt sich dann bis zum 15. Januar des nachfolgenden Jahres. Ein feiner dauerhafter Nieselregen trübt die Brillengläser mit kleinsten Tropfen und riesige Pfützen auf den schmutzigen schmierigen Straßen kennzeichnen den 'verregneten Winter'. Besonders schlecht ist ein solcher Winter für die Kinder und ältere Menschen. Die Kinder müssen in überheizten Wohnungen spielen und können nicht durch die weiße Winterlandschaft toben. Ältere und alte Menschen plagt das Rheuma. Die Tristesse des Alltags trübt die Sinne. Allen Orten macht sich schlechte Laune breit. Trübsinn, Schwermut, Trauer und Traurigkeit sowie eine tiefe Wehmut führen bei diesem verregneten Winterwetter zu einer zunehmenden Melancholie und Erschöpfung, woran ausschließlich das triste Wetter Schuld ist.

Regenwinter Diagramm 2011-2012
Abb. Daueregen zwischen d. 15. Dezember 2012 und dem 16. Januar 2012

An den wenigen trüben Tagen an denen das Sonnenlicht durch die dichte Wolkendecke bricht verdecken dichte Nebelschwaden aus denen ein feiner Nieselregen zu Boden sinkt den Himmel. Das wenige Tageslicht an den kurzen Tagen verliert sich bereits am Mittag. Und die Menschen huschen schnell und hoch verschlossen in ihren dicken Mänteln und Jacken von einem Ort zum Andern. An den Küsten weht neben dem feinem Dauerregen noch ein kräftiger Wind aus südlichen und westlichen Richtungen den die Norddeutschen als 'Steife Brise' bezeichnen. Das ist das typische Wetter für eine Depression oder gar ein Burnout-Syndrom.

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Zu einer solchen grauen Winterzeit verlassen viele ältere Menschen unsere Erde. Die grauen düsteren und immer wieder trüben Tage nach der Weihnachtszeit lassen die Einsamkeit in dem Menschen hervorkriechen. Der Lebenswille sinkt dann nur allzu sehr schnell dem Nullpunkt entgegen. Dann gehen Erkältungen und verschnupfte Nasen mit dem hässlichen Wetter einher. Jede Bewegung erzeugt Schmerzen in den Gliedern. Die Gelenke brennen bei jeder Bewegung und laute Geräusche empfindet man wie das Scherbeln der Deckel von Kochtöpfen beim Fall in die Tiefe. Bei diesem verregneten Winter hat man sehr viel Mühe sich den Alltag schönzureden.

Der 'verregnete Winter' im Norden entsteht mit der Wintersonnenwende im mittleren Afrika und am Äquator. Wenige Tage vor der Wintersonnenwende erreicht der Sommer auf der Südhalbkugel unserer Erde seinen Höhepunkt. Dabei wird die südliche Hemisphäre intensiv erwärmt. Nach Süden, also in Richtung Südpol kann die Wärme vom Äquator nicht abgeführt werden. Durch den Neigungswinkel der Erde und der Rotation der Erde wird die warme subtropische Sommerluft aus dem mittleren Afrika nach Norden, in Richtung Atlantik und Nordafrika getragen. Dabei gelangen die warmem Luftmassen von Nordafrika über Südeuropa immer weiter nach Mitteleuropa, Nordeuropa und Nordosteuropa. Etwa 60 Grad nördliche breite treffen die warmen Luftmassen auf die kalten Luftmassen vom Nordpol - es kommt zu Dauerregen und windigem Wetter an den Küsten.

Regenwinter Diagramm 2006-2007
Abb. Daueregen im Dezember 2006 und dem Januar 2007

Gleichzeitig fließen aus dem tropischen Golfstrom in Mittelamerika warme Wassermassen in den Atlantik. Dieser transportiert das warme Wasser als warme Meeresströmung über den Nordatlantik ebenfalls nach Nordeuropa. Dabei bilden sich eine Vielzahl größerer und kleinerer Tiefdruckgebiete, die vom Norden nach Mittel- und Osteuropa drängen. Auch in diesem Fall kommt es zu Niederschlägen in Form von Regen oder Nieselwetter. Man spricht dann vom "Englischen Wetter".

Sturzbach mit Hochwasser im Regenwinter
Ostpeene bei Hochwasser im Winter - Foto: 9.02.2011

Die Warmluft über Nord- und Mitteleuropa hält die kalten trockenen Luftmassen aus Nord- und Mittelasien an der Grenze zwischen Mitteleuropa und dem nördlichen Osteuropa auf, so dass diese nicht nach Mitteleuropa fließen kann. Zwischen dem 10. Januar und 15. Januar verliert die Warmluft aus dem Süden jedoch ihre Intensität. Es beginnt der Hochwinter. Dann gelangt die Kaltluft aus Osteuropa langsam nach Mitteleuropa. Und es setzt der Winter ein.

Diese Witterungsbedingungen haben Vorteile und ebenso viele Nachteile für die Natur: Im Zeitalter knapper Ressourcen werden enorme Mengen fossiler Brennstoffe und Energie durch die milden Temperaturen gespart. Straßen und Gehwege werden nicht durch umweltschädliches Streusalz und Laugen in Mitleidenschaft gezogen. Durch den vielen Regen werden Flüsse, Seen und das Grundwasser erneuert. Gleichzeitig überwintern schädliche Insekten und schädigen im kommenden Sommer die Wälder und die Natur.

Gelangt zu lange und zu viel Wasser auf Auen, Felder und Wiesen kann es zu einer Übersäuerung des Bodens kommen. Durch einsetzendes Tauwetter in den Gebirgen und den intensiven Regen kann es durch einen Erdrutsch oder den Abgang von Lawinen zu Naturkatastrophen kommen. Mit dem Regen und dem Tauwetter im Winter treten nicht selten Überschwemmungen oder Überflutungen in den Niederungen ein. Durch einen verregneten Winter wird das Tourismusgeschäft in den Wintersportgebieten erheblich beeinträchtigt. Dennoch ist davon auszugehen, dass ein verregneter Winter in der Zukunft vergleichsweise häufig eintreten wird.

Überflutete Orchideenwiese im Regenwinter

Dieses verregnete Wetter ist jedoch nicht ungewöhnlich. Etwa 1000 vor Chr. war es auf der Erde um etwa 10 Grad wärmer. Zwischen dem Jahr 35 und dem Jahr 100 n. Chr. wanderten die Römischen Legionen und eroberten trockenen Fußes Britannien. Auch die Völkerwanderung fand zu dieser Zeit statt. Erst im 6. Jahrhundert n. Chr. war es den Römern nicht mehr möglich neue Legionen nach Mitteleuropa zu verlegen und unterlagen den Angelsachsen. Die Regenzeit am Anfang unserer Zeitrechnung dauerte etwa drei Jahrhunderte und wird in der Bibel als Sintflut bezeichnet.

Verwendete Diagramm Einstellungen:
Startdatum: 1.12.20**
Enddatum: 1.2.20**
Anzeige Tage: 90
Klimafaktor : -3,5
Vorhersagetage: 3
Glättungsfaktor: 6
Zahl der Tage für Berechnung: 7

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Autor: Killikus Nature UG
Last Edit: 27.12.15
Quellenangabe: Wikipedia;
Bildangaben: Killikus
Erstellt: 08.01.2013
Version: 25.09.2013
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