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Kalendarischer Winteranfang in Norddeutschland

Jahreszeit Kalendarische Winteranfang - Winter Wetter Wetterdiagramme. Schnee Prognosen zum Winterwetter

Hauptseite: Winter (Jahreszeit)
Siehe auch: Winter Wetter Norddeutschland
Siehe auch: Wann kommt der erste Schnee? und/oder Weiße Weihnachten?
Man unterscheidet zwischen dem Kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember
und dem Meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember!

Astronomischer und kalendarischer Winteranfang

Der astronomische und kalendarische Winteranfang ist der 22. Dezember eines jeden Jahres und bezieht sich auf die vier Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Wintersonnenwende (↑Winter-Sonnenwende) über dem Äquator und in Europa wird das religiöse Weihnachtsfest (Weihnachten) gefeiert. Zum kalendarischen Winteranfang, am 22. Dezember ist die Sonne von der Nordhalbkugel der Erde am weitesten entfernt und die Nächte sind länger als die Tage. Dem Winteranfang folgt auf der Nordhalbkugel die kälteste Jahreszeit des Jahres, die sich bis zum 15. April erstrecken kann.

Der meteorologische Winteranfang ist der 1. Dezember. Der meteorologische Winter (v. althochdeutsch: wintar; eigentl.: nasse Jahreszeit) ist die kälteste der vier Jahreszeiten in der gemäßigten und arktischen Klimazone der Erde. Je nachdem, ob er gerade auf der Nord- oder der Südhalbkugel herrscht, spricht man vom Nordwinter oder Südwinter. Der Nordwinter findet gleichzeitig mit dem Südsommer statt.

Zum astronomischen Winteranfang sind die Nächte länger als die Tage. Durch die langen Nächte im Norden Europas kühlt sich die Erde ab, was zu besonders niedrigen Temperaturen führen kann. Im Norddeutschen Tiefland kann es nach dem Winteranfang zu Temperaturen bis zu minus 28° Celsius kommen.

Astronomische Winter beginnt mit Wetter Singularität

Als Wetter Singularität werden [↑nach Wikipedia] vom Normalwetter immer wiederkehrende abweichende Wetterlagen, wie das Weihnachtstauwetter, bezeichnet. Obwohl der Winteranfang die kälteste Jahreszeit einläutet, ist es um den 22. Dezember, nicht selten sehr mild und mancher Ortes sogar warm. Temperaturen bis zu 15°C um den 22. Dezember sind in Mitteleuropa heute keine Seltenheit mehr. Diese Winterwetter Erscheinung wird als Weihnachtstauwetter bezeichnet. Das Weihnachtstauwetter, um den 22. Dezember ist eine Wettersingularität, von der anzunehmen ist, dass sie in einem direkten Zusammenhang mit der Winter-Sonnenwende steht.

Winteranfang Spaziergänger an der Ostsee
Weihnachtsspaziergang am Ostsee Strand · Foto: Killikus 18.12.2013

Winter-Sonnenwende

Eine Sonnenwende beschreibt den mittäglichen Höchststand der Sonne über dem Horizont. „Bei einer Sonnenwende erreicht die Sonne im Lauf eines Sonnenjahres den größten nördlichen oder südlichen Abstand vom Himmelsäquator. In diesem Augenblick kehrt die Sonne ihre durch die Schiefe der Ekliptik bewirkte Deklinationsbewegung um und nähert sich wieder dem Himmelsäquator. Diese maximale Deklination erreicht sie jedes Jahr zweimal: einmal nördlich und einmal südlich des Himmelsäquators; je nach Hemisphäre (also Nord- oder Südhalbkugel der Erde) spricht man dabei jeweils von der Sommer- oder Wintersonnenwende.“ (Wikipedia ↑Sonnenwende)

Mit dem Winteranfang beginnt ein Zeitabschnitt, bei dem die Sonne aus dem niedrigsten Sonnenstand über der nördlichen Halbkugel in den längsten Sonnenstand wechselt. Dabei kommt es am Äquator zu einem Wetterwechsel. Während über dem Äquator bis zur Wintersonnenwende die Regenzeit das Wetter bestimmte, wechselt das Wetter in eine heiße Trockenperiode – den Hochsommer. Mit dem Hochsommer über dem Äquator werden um die Weihnachtszeit besonders heiße Luftmassen nach Norden gedrückt. Die heißen Luftmassen, die nicht selten mehr als 52°C über der Sahara Wüste erreichen verändern zu diesem Zeitpunkt kurzfristig die weltweiten klimatischen Bedingungen. Dabei kommt den Meeresströmungen der Erde eine besondere Bedeutung zu.

Die Meere transportieren über die Meeresströmungen Wärme-Energie vom Äquator über die nördliche Halbkugel nach Norden. Gleichzeitig sinken durch den größeren Sonnenabstand und die langen Nächte die Temperaturen über dem Nordpol mit großer Geschwindigkeit. Es kommt zu einem mächtigen Wärmeaustausch über dem Nordpol und Nordeuropa. Bei diesem Wärmeaustausch kommt den Meeresströmen im Atlantik und dem Nordatlantik die größte Bedeutung zu. Vom Äquator tragen Meeresströme große Mengen Wärmeenergie bis zum Nordpol. Im Norden kühlen die Meeresströme ab – verlieren also an Energie – und fließen über das globale Förderband, was auch als ''Wärmepumpe der Erde“ bezeichnet wird, zurück nach Süden. Dieser Prozess wird als Thermohaline Zirkulation bezeichnet und beschreibt den Wärmekreislauf der Erde.

Thermohaline Zirkulation
Wikipedia: ↑Thermohaline circulation · Foto: Killikus 18.12.2013

Salinität (Salzgehalt)

Meeresströmungen und Meeresströme bewegen sich nicht von allein über die Ozeane. Die Bewegung der Meeresströme werden durch den Salzgehalt, also der ↑Salinität und der Erdrotation verursacht. Dabei werden pro Sekunde 10 bis 40 Millionen Kubikmeter Wasser transportiert.

„Das globale Wärmeaustauschband wird im Wesentlichen durch das winterliche Absinken des salzreichen und kalten Meereswassers im Nordatlantik auf 1 bis 4 km Tiefe initiiert, weshalb sich diese Regionen des globalen Kreislaufes dazu eignen, das Zirkulationsmuster von hier aus zu betrachten. Das Absinken wird durch Abkühlen und eine Zunahme des Salzgehaltes durch Verdunstung ausgelöst. Am oder nahe dem Meeresgrund fließt das abgesunkene Wasser als kalte Tiefenströmung (Nordatlantisches Tiefenwasser) bis zum Ausgang des Südatlantiks und wird dann mit dem Zirkumpolarstrom in den Indischen Ozean und den Pazifik transportiert. Der Zirkumpolarstrom des südlichen Ozeans umströmt den gesamten Globus und vermischt die Wassermassen der drei angrenzenden Ozeane und ist wahrscheinlich der Ort, wo das meiste kalte Wasser aufsteigt und durch windgetriebene Vermischung erwärmt wird. Von dort bewegen sich die durch Vermischung modifizierten Wassermassen wieder zurück an die Oberfläche (Oberflächenwasser, Pazifik) oder in wenige hundert Meter unter diese (Zwischenwasser, Indik). Das Wasser erwärmt sich in der Folge besonders in den äquatorialen Bereichen und fließt als warme Oberflächenströmung zunächst an Indonesien vorbei, hiernach um die Südspitze Afrikas herum in die Golfregion Mittelamerikas und schließlich als Golfstrom in den Nordatlantik, wo es erneut absinkt und den Kreislauf damit schließt.“ (Wikipedia; ↑Thermohaline Zirkulation)

Thermohaline Zirkulation zum Winteranfang

KILLIKUS SCHMUCK
Killikus Sschmuck bei DAWANDA

Mit dem Winteranfang auf der Nordhalbkugel der Erde sind die Tage am kürzesten und auf der Südhalbkugel am längsten. Es werden also besonders große Mengen Wärme-Energie über den Atlantik und den Nordatlantik nach Nordeuropa transpotiert. Die warmen, hochsommerlichen Meeresströmungen vom Äquator führen an der Arktis zu Tauwetter, obwohl über der Arktis Hochwinter ist. Dieser Zusammenhang erklärt das Weihnachtstauwetter zum Winteranfang. In der Folge gelangen warme feuchte Luftmassen vom Nordatlantik weit nach Mitteleuropa und verursachen mildes und nasses Wetter zur Weihnachtszeit.

Klimawandel

Der ↑Klimawandel hat auf den Winteranfang im Norden Europas einen besonders starken Einfluss. Das Wort 'Klimawandel' beschreibt im Groben den Verlauf von Kaltzeiten und Warmzeiten bzw. von Warmzeiten zu Kaltzeiten auf der Erde. Ein solcher Verlauf erstreckt sich über rund 100.000 Erdenjahren und bestimmt die langfristigen klimatischen Bedingungen auf der Erde. Klimawandel auf der Erde ist in seiner Kompelexität eine astronomische Größe. Diese wird hauptsächlich durch die Ernergie der Sonne bestimmt. Daneben spielen die Entwicklung der Menschheit ebenso eine Rolle, wie Vulkanausbrüche oder Erdbeben. Vukanausbrüche auf der Erde beeinflussen das Klima so nachhaltig, dass das Wetter kurzfristig spürbar verändert wird und über Jahren hinaus klimatische Veränderungen hervorruft. (siehe: Vulkanausbruch in Island und die Folgen für das europäische Wetter)

Klimawandel und Winteranfang

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Am Ende der letzen Eiszeit, vor rund 20.000 Jahren befanden an den Küsten der südlichen Ostsee rund 300 Meter hohe Eisberge und Gletscher. Im Laufe der letzten 22.000 Jahre schmolzen diese auf einen Bruchteil ihrer einstigen Ausdehnung zurück. Aus dem Tauwasser der Gletscher entstanden die ↑Ostsee, das Norddeutsche Tiefland und die Mecklenburgische Seenplatte. Gleichzeitig stieg der Wasserspiegel um etwa 8 Meter in 17.000 Jahren. Insgesamt hat der Klimawandel vor 20.000 Jahren nicht nur das andere klimatische Zonen geschaffen, sondern auch Landschaften neu geformt und das größte Binnenmeer der Welt, die Ostsee geschaffen.

Zusammenfassung:

Auch heute gelangen zum Winteranfang nach wie vor warme Meeresströme und warme Luftmassen vom Äquator zum Winteranfang bis zur Arktis. Um die Weihnachtszeit werden auf der Insel Grönland Temperaturen von 6° Celsius gemessen. Diese milden Wintertemperaturen werden durch die Meeresströmungen aus dem Süden verursacht und bestimmen in der Folge das Winterwetter in Mitteleuropa. Wenn im russischen Sibierien die Temperaturen jedoch auf Minus 50° Celsius fallen bewirkt die kalte Luft auch winterliches Wetter in Mittel-, Süd und Westeuropa.

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 09.10.15
Quellenangabe:
Bildangaben: Killikus
Erstellt: 29.01.2014
Version: 25.09.2013
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