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Turmfalke

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Turmfalken (Falco tinnunculus) Lebensraum

Turmfalken (Falco tinnunculus) heimische Greifvögel

Turmfalke Weibchen

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) gehört als heimische Vorgelart zu den bekanntesten ↑Falken und ist ein Greifvogel, der mit viel Geschick überwiegend Feldmäuse (Microtus arvalis) jagt. Nicht nur sein lustiges Aussehen, auch sein in luftigen Höhen stehender „Rüttelflug“ haben den etwa 35 cm kleinen Greifvogel bekannt gemacht. Turmfalken sind über ganz Europa und Asien verbreitet. Die Turmfalken leben sowohl in Städten, als auch in ländlichen Gebieten, Wäldern und Gebirgen bis in eine Höhe von 2.000 Metern. Bevorzugt leben Turmfalken, wie der Name es bereits sagt, auf Kirchtürmen und hohen Gebäuden, die noch Einfluglöcher mit entsprechenden Nistmöglichkeiten bieten. Außerhalb der Brutzeit nächtigt der Turmfalke nicht bei seinem Nest, sondern hält sich an Überständen in der Nähe seines Nestes auf. Turmfalken haben sich an das Umfeld der Menschen gewöhnt und teilen mit ihnen den Lebensraum. Wie bei allen Greifvögeln hat auch der Turmfalke (Falco tinnunculus) einen gekrümmten Schnabel, welcher von gelb nach schwarz verläuft. Der Kopf eines Turmfalken Männchen ist silbergrau, der des Weibchens ist bräunlich gefleckt. Typisch für das Gefieder des Turmfalken sind die gleichmäßig angeordneten dunkeln Flecke auf dem Rücken, den Flügeln und auf der Bauchseite. Von weitem wirkt der Turmfalke hellbraun bis weißgrau. Das Auge des Turmfalken ist schwarz und von einem gelben Augelied umgeben. Der Schwanz eines Turmfalken ist lang gestreckt und nicht fächerartig, wie bei den meisten Greifvögeln. Das Ende des Schwanzes von einem Turmfalken hat eine scharf abgegrenzte schwarze Färbung. Turmfalken sind wichtige Nützlinge!

Turmfalken bei der Balz
Turmfalken bei der Balz auf einer Wiese in Kirchgrubenhagen

Die Nahrung der Turmfalken besteht zum überwiegenden Teil aus Feldmäusen und größeren Insekten. Turmfalken fressen täglich bis zu sieben Feldmäuse. Auch größere Insekten werden von dem Turmfalken erjagt. Bei der Jagd nach Nahrung steht der Turmfalke, mit den Flügeln rüttelnd, hoch oben in der Luft und wartet auf einen guten Moment. Dann lässt sich der Turmfalke mit angezogenen Flügeln zu Boden fallen und breitet diese kurz vor dem Boden wieder aus. Dabei greift der Falke mit seinen Fängen seine Beute und erhebt sich wieder in die Luft, um die Beute auf einem Baum, einer Mauer oder einem Masten zu fressen.

Turmfalken stehen unter Schutz:

Der Turmfalke fällt unter Anhang zwei der ↑Berner Konvention von 1979. Diese soll den Schutz empfindlicher und gefährdeter Arten einschließlich wandernder Arten und ihrer Lebensräume gewährleisten. Es ist verboten, die „streng geschützten“ Tiere des Anhangs II zu fangen, zu beunruhigen oder zu töten. Brut- und Raststätte dieser Tiere dürfen nicht beschädigt oder zerstört werden und es darf kein Handel mit diesen Tieren getrieben werden. Die Bonner Konvention trat ebenfalls 1979 in Kraft und dient dem Schutz wandernder Arten. Der Turmfalke wird in Anhang II aufgeführt, in diesem werden die Arten aufgelistet, die sich in einer ungünstigen Erhaltungssituation befinden und für deren Erhaltung internationale Übereinkünfte erforderlich sind oder für deren Erhaltungszustand internationale Übereinkünfte von erheblichem Nutzen wären. Zudem unterliegt der Turmfalke wie alle europäischen Vogelarten dem allgemeinen Schutz der ↑EU-Vogelschutzrichtlinie und der Handel mit Turmfalken ist nach der EU-VO 338/97 verboten, hier wird er als streng geschützte Art gelistet. (Quelle: ↑Nabu Turmfalke)

Weitere Informationen über den Turmfalken:
  • ↑Tier und Natur von Hans-Jürgen Martin
  • ↑Turmfalke im Natur-Lexikon
  • d102cc1b9e264907a4c4fb17f1186b94

    Autor: Johannes Ludewig
    Last Edit: 07.02.14
    Quellenangabe: Kostrzewa, R. und A. Kostrzewa (1993): Der Turmfalke. Aula-Verlag, Wiesbaden;Piechocki, Rudolf (1982): Der Turmfalke. Die Neue Brehm-Bücherei. Ziemsen-Verlag, Wittenberg; Piechocki, Rudolf (1991): Der Turmfalke – Falco tinnunculus; Die Neue Brehm-B. Bd. 116, 7. Aufl. Village, Andrew (1990): The Kestrel. Poyser, London.
    Bildangaben: Johannes Ludewig 2007
    Erstellt: 14.03.2007
    Version: 25.09.2013
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