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Börteboote Helgoland

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Börteboote auf der Insel Helgoland

Helgoland

Börteboote von Helgoland:

Eine besondere Attraktion für jeden Besucher der Insel Helgoland sind die weiß, grün roten Börteboote. Börteboote sind besonders stabile, breit ausgestellte Holzkutter, die vor der Insel Helgoland zum „Ausbooten“ genutzt werden. Seit Urzeiten werden die Besucher der Insel Helgoland von den kleinen Börtebooten von den Fährschiffen abgeholt und an Land gebracht. Dabei verbleiben die Fährschiffe den ganzen Tag auf Reede liegend. Als Reede bezeichnet man den Ankerplatz vor Häfen, Molen oder Wasserstraßen.

Die Börteboote sind flache breit ausladende Holzboote, die auch einem Ruderboot ähneln. Börteboote haben eine Länge von 10 Metern und eine Breite von etwa 3 Metern und bestehen aus massivem Eichenholz, was diese zu außerordentlich hochseetauglichen Booten macht. Mit ihren acht Tonnen Gewicht ohne Ladung, können die Helgoländer Börteboote bis zu 40 Personen aufnehmen. Aus diesem Grund sind die Motoren der Börteboote außerordentlich kräftig ausgelegt, was man an der Geschwindigkeit eines voll beladenen Börtebootes gut beobachten kann. Bis zu vier kräftige Seeleute sind auf einem Börteboot und helfen den Ankommenden von der Fähre in das Börteboot, aus dem Börteboote auf den Hafensteg oder vom Hafen auf die Fähre. Das Aus- und Einbooten von ca. 800 Gästen eines Fährschiffs vollzieht sich in einer solchen Geschwindigkeit, dass in weniger als 20 Minuten alles vorüber ist.

Bestrebungen, die Börte-Pflicht an der Insel Helgoland für Seebäderschiffe abzuschaffen, konnten bisher durch die Helgoländer, wie die Bewohner der Insel Helgoland bezeichnet werden, abgewiesen werden, da diese in der Börte eine wichtige Einnahmequelle sehen.

Ausbooten von Fährschiffen durch Börteboote.
Beladenes Börteboot von Helgoland.

Unter den Gästen wird die Notwendigkeit des Ausbootens durch die Börteboote viel diskutiert. Der Hafen von Helgoland ist gewiss groß genug um die Fährschiffe an die Landestege zu lassen. Allerdings entfällt bei dem Katamaran, der Fährlinie "Helgoline" das Ausbooten, was dafür spricht, dass der Hafen einfach nicht tief genug ist für die großen Fährschiffe. Außerdem würde sich viel von dem historischen Charakter der Insel verändern, wenn das Ausbooten wegfallen würde. Historische gesehen war die Insel Helgoland bis zum Ende des 19.Jahrunderts eine Insel der Seeräuber und Schmuggler. Warum sollte sich heute daran etwas geändert haben?

  • Fähren, Katamarane und Schiffsverkehr zur Insel Helgoland
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    Autor: Johannes Ludewig
    Last Edit: 19.03.09
    Quellenangabe:
    Bildangaben: Johannes Ludewig 2006
    Erstellt: 21.09.2006
    Version: 25.09.2013
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