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Kohlenhydrate

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Kohlehydrate aus chemischer Sicht?

Kohlenhydrate

Der Hauptteil unsere Nahrung besteht aus ↑Kohlenhydraten, also ↑Saccharide. Kohlehydrate gehören zu den energiereichen Bestandteilen unserer ↑Nahrung. Kohlehydrate werden von allen Pflanzen, die über ein Blattgrün, das ↑Chlorophyll, verfügen gebildet. Dazu benötigen sie die Sonnenenergie, ↑Kohlendioxid aus der Luft und Wasser. Der lebensnotwendige ↑Sauerstoff wird bei diesem Vorgang, den man ↑Photosynthese nennt, nicht abgegeben.

Chemisch stellt man diesen Vorgang folgendermaßen dar:

6CO2 + 6H2O — Sonnenenergie ——>
<—— Enzyme ————
C6H12O6 + 6O2

Das so entstandene Produkt C6H12O6 ist ↑Glukose, also ↑Traubenzucker. Die Pflanzen bilden jedoch noch andere vielfältige Arten von Kohlenhydraten, die besonders im ↑Getreide und in den daraus hergestellten Produkten, aber auch in Kartoffeln, Obst und Gemüse zu finden sind! Fast ausschließlich aus Kohlenhydraten bestehen der Zucker und der Bienenhonig. Die Eigenschaften der ↑Nahrungsmittel sind abhängig von der Art des vorhandenen Kohlenhydrates.

Kohlehydrate kann man entsprechend ihrem chemischen Aufbau in folgende Gruppen gliedern:

Monosaccharide (Einfachzucker)

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Diese einfachen Zucker haben alle die Summenformel C6H12O6, unterscheiden sich jedoch in ihren Eigenschaften, weil Strukturunterschiede im chemischen Aufbau der isomeren Stoffe, bestehen. Sie sind die Bausteine aller Kohlenhydrate und können sich zu Zweifachzuckern (Disacchariden), Mehrfachzuckern (Oligosacchariden) oder Vielfachzuckern (Polysacchariden) verbinden.

Disaccharide(Zweifachzucker)

sind z.B.

Sie entstehen aus der Verbindung von 2 Molekülen Monosacchariden. Dabei wird ein Molekül Wasser frei: C6H12O6 + C6H12O6 ——> C12H22O11 + H20. Disaccharide kommen in tierischen Organismen selten vor, sind aber sehr häufig in Pflanzen zu finden.

Polysaccharide (Mehrfachzucker)

sind z.B.

Sie entstehen durch die ↑Verbindung von 100 bis 2000 Monosaccharid-↑Molekülen unter Wasserspaltung. In einer Summenformel drückt man ihre Zahl mit »n« aus. [Cx(H2O)y]n- mit x meist 5 bis 6 und y meist x-1. Auch so ausgedrückt: (C6h10O2)n+. Auch bei den Polysacchariden sind große Eigenschaftsunterschiede zu verzeichnen. Sie sind zurückzuführen auf die unterschiedliche Molekülgröße und die verschiedenen Verknüpfungen der Monosaccharid-Molekülreste. Die Verdaulichkeit der Polysaccharide ist unterschiedlich. So werden Dextrine und Glykogen schneller als Stärke im Körper abgebaut, während Zellulose vom Körper nicht verdaut werden kann, weil dem Menschen die entsprechenden spaltenden Enzyme fehlen.

Bei übermäßiger Aufnahme sind die Polysaccharide und die Disaccharide- Kohlenhydrate, die vorrangigen „Dickmacher“. Das gilt auch für alle Fruchtzuckerarten!

Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 17.10.06
Quellenangabe: Lehrbuch f. Kellner; Band 3; Fachbuchverlag Leipzig 1984
Bildangaben:
Erstellt: 19.09.06
Version: 25.09.2013
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