Norddeutschland Wetter Analyse Monate
Wetteranalyse Ostseewetter und Nordseewetter im Langzeitwettermodell.
Als Wetter und Wetterlage kann man die interpretierte zeitnahe Angabe über die Auswirkungen, die Folgen und den Verlauf von regionalen Temperaturunterschieden, Unterschieden im Luftdruck sowie Unterschieden in der Luftfeuchtigkeit in einer bestimmten Region bezeichnen. Das Wetter in einer bestimmten Region ist von einer Vielzahl verschiedenster Faktoren abhängig, welche das Auftreten der Wetterverhältnisse beeinflussen. Ermittelt und simuliert werden Wetterbedingungen mit Hilfe von Hochdruck- und Tiefdruckunterschieden, deren Entstehung regional völlig unterschiedlich sein kann. Unterschiedlich regionale Wetterbedingungen können zwar das örtliche Wetter beeinflussen, entscheiden jedoch nur in ganz seltenen Fällen über die allgemeinen klimatischen Verhältnisse in einer bestimmten Region.
Das Wetter in Norddeutschland wird primär durch Wechselwirkungen zwischen dem sibirischem Kontinentalklima und dem Klima über dem Nordatlantikstrom beeinflusst. Das eher trockene sibirische Kontinentalklima trifft über der Ostsee und der Nordsee auf das feuchtnasse warme Klima aus dem Nordatlantik, welches vom Golfstrom über den Nordatlantikstrom nach Mitteleuropa geführt wird. Regionale Wetterbedingungen, wie die Wetterbedingungen an der Mecklenburgischen Seenplatte, welche z. B. durch die Größe der Müritz entstehen, entscheiden kurzzeitig über den Verlauf einer bestimmten Wetterfront.
Die Killikus Wetteranalyse bewertet nicht die regionalen Unterschiede von Hoch- und Tiefdruckgebieten, sondern ermittelt die allgemeinen klimatischen Verhältnisse auf dem Gebiet der Weichsel-Eiszeit in Norddeutschland.












Das Killikus Klimamodell für Norddeutschland zeigt, entgegen ↑anderer Meinungen, eine zunehmende Abkühlung der Region Norddeutschland, einhergehend mit einer massiven Zunahme der Niederschläge in den Monaten Mai, Juni, Juli, August sowie der Monate November, Dezember, Januar und Februar. Darüber hinaus werden nach dem Killikus Klimamodell die Monate November, Dezember und Januar zunehmend wärmer und unberechenbarer. Stabile Großwetterlagen in Norddeutschland sind gerade mal noch im April zu erwarten. Die Sommer in Norddeutschland sind aktuell (2006 bis 2010) als eher feuchtwarm zu bewerten, wobei die zunehmenden Niederschläge im Juni und im Juli jede bäuerliche Ernte zu einem Risiko werden lässt. Selbiges trifft auf den Tourismus in Norddeutschland zu. Das Wetter im Sommer an der Ostsee ab dem 15. Juni bis zum 25. Juni kann als unbeständig bewertet werden. Das Wetter im Juli an der Ostsee und der Nordsee, zwischen dem 13. Juli und dem 23. Juli ist eher verregnet als schön. Im August beginnt ab dem 18. August der Spätsommer mit einer deutlichen Abkühlung und ab dem 15. September bis Anfang November ist teilweise mit sommerlichen Temperaturen zu rechnen.

Wer will eigentlich so ein feuchtwarmes bis nasskaltes Wetter an der Ostseeküste? – Die Wasservögel. Seit dem Jahre 2005 siedeln sich zunehmend seltene Wasservögel in den Regionen der Mecklenburgischen Seenplatte, rund um die Peene Niedermoore sowie rund um die Boddengewässer an der Ostseeküste an. Vermutlich haben die Wasservögel sehr schnell verstanden, dass die feuchtwarmen klimatischen Bedingungen an den wachsenden Niedermooren in Mecklenburg und Vorpommern einen idealen Lebensraum für die Sommermonate bieten. Ebenso erfreulich dürfte das norddeutsche Wetter der Zukunft für die Betreiber für Windkraftanlagen sein: Nach unserer Ansicht werden ab dem Jahre 2020, ganzjährig, mäßige bis starke Winde über Norddeutschland wehen.
Diagramm Legende:
Blaue starke Linie: Aktuelle Wetterdaten und Klimaentwicklung in Norddeutschland.
Gelbe starke Linie: Aktuelle Temperaturdiffenz zwischen Nordatlantikstrom und sibirischem Kontinentalklima.
Gestrichelte Linien: Wetter- und Differenz- Daten der vergangenen vier Jahre 2006 bis 2009.
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