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Buschwindröschen (Waldpflanze)

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Osterblume Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Buschwindröschen (Anemone nemorosa) Ostserblume

Waldpflanze mit weißen bis rosa Blühten im April

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Das weiße Buschwindröschen (Anemone nemorosa) und das Gelbe Windröschen (Anemone ranunculoides) sind typische bodenbedeckende Pflanzen des Misch- oder Hochwaldes, die zumeist gemeinsam im zeitigen Frühjahr blühen. Weiße Buschwindröschen blühen zu Ostern und werden deshalb im Volksmund auch „Osterblume“ genannt. Genauer gesagt blühen die Buschwindröschen zwischen Anfang April und Anfang Mai, breitflächig in besonders lichten Hochwäldern wie z. B. Buchen-Mischwäldern, Eichen-Hainbuchenwäldern, Hartholzauwäldern. Das Buschwindröschen gehört wie das zeitgleich blühende Leberblümchen (Hepatica) zu den Hahnenfußgewächsen und ist durch seinen Anteil von Protoanemonin sehr giftig. Buschwindröschen wachsen bevorzugt auf mäßig feuchten, kalkhaltigen basenreichen bis sauren Lehmböden und sind für die Gartenhaltung nur wenig geeignet. Im Garten gedeiht das Buschwindröschen jedoch am besten an ungestörten lichtigen Plätzen unterhalb von Gehölzen aller Art. Zur Pflege sind eine gelegentliche Humusgabe und/oder etwas Buchenlaub ausreichend. Jede bodenbearbeitende Maßnahme stört die zarte Pflanze und verhindert die Entwicklung!

Buschwindröschen im Buchenwald

Das Verbreitungsgebiet des Buschwindröschens (Anemone nemorosa) erstreckt sich vom atlantisch bis subkontinental geprägten westlichen und mittleren Europa sowie Teile Asiens, von der Ebene bis ins Gebirge über 2000 m NN. In Norddeutschland kommen Buschwindröschen im östlichen Schleswig-Holstein sowie im mittleren Mecklenburg-Vorpommern vor. In der Mecklenburgischen Seenplatte und der Mecklenburgischen Schweiz ist das Buschwindröschen im Verbund mit dem geschützten Leberblümchen (Hepatica) in allen Mischwäldern und Naturparks sehr gut vorhanden. Im weiteren Deutschland sind die Hochwaldgebiete bis auf die Küstenmarschen und ähnliche waldfreie Landschaften weitgehend von dem weißen Frühblüher Buschwindröschen (Anemone nemorosa) besiedelt. (Quelle: ↑Buschwindröschen Wikipedia)

Buschwindröschen

Buschwindröschen sind mehrjährige, krautig wachsende, 15 bis 20 cm hohe, sehr zarte buschige bodenbewachsende Pflanzen, die jeweils nur eine weiße, rosa bis Magenta getönte Blüte haben. Einige wenige Buschwindröschenblüten können aber auch Violett, Lila und Magenta gefärbt sein. Verwechslungen können mit dem im gleichen Habitat stehenden Leberblümchen (Hepatica) vorkommen. Der Stil und Blattübergänge des Buschwindröschens sind hellgrün gefärbt. Buschwindröschen haben eine interessante geweihartige Blattform. So treibt das Buschwindröschen aus dem Boden jeweils nur einen Blütenstil an dem sich links und rechts fingerförmige, fächerartige, an den Spitzen leicht gezackte, kräftig grüne, zarte Blätter herausbilden. Buschwindröschen neigen zu fast jeder Zeit ihre Blüten der Sonne entgegen. Bei Regen und am Abend schließen die Buschwindröschen ihre weißen Blüten.

*Standorte mit größeren Vorkommen an Buschwindröschen (Anemone nemorosa) in der Mecklenburgischen Seenplatte und der Mecklenburgischen Schweiz sind auf humushaltigen, stark torfhaltigen und sauren Buchenwaldböden zu finden.

Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 05.04.10
Quellenangabe: Wikipeda. (Buschwindröschen)
Bildangaben: keine
Erstellt: 06.04.2007
Version: 25.09.2013
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