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Kuckucksblume (Orchidee)

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Kuckucksblume - Orchis Breitblättriges Knabenkraut

Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)

Feuchtwiesen Orchis latifolia L. (MÖNCH) „Breitblättriges Knabenkraut“

Kuckucksblume

Breitblättriges Knabenkraut (lat. Dactylorhiza majalis) - Die namentlich auch als Kuckucksblume bezeichnete Orchidee ist eine, ab Mitte Mai (lat = majalis), vereinzelt auf nassen Wiesen, violett blühende Orchideeart (Orchis latifolia L. (MÖNCH)), ein „Breitblättriges Knabenkraut“ (lat. Dactylorhiza majalis), die sich durch ihre gefleckten Blätter deutlich von den anderen Wiesenblühern unterscheidet. Das Breitblättrige Knabenkraut (lat. Dactylorhiza majalis), welches auch als Kuckucksblume oder Breitblättrige Fingerwurz bezeichnet wird, ist die letzte, etwas häufiger in Mecklenburg-Vorpommern vorkommende Orchideenart, welche ausschließlich auf ungedüngten (stickstoffarmen) alten, zweimal jährlich gemähten, Feuchtwiesen zu finden ist. Das Verbreitungsgebiet des Breitblättrigen Knabenkrauts, von Ludwig Reichenbach (1828) als Orchis majalis (majalis = im Mai blühend) bezeichnet, erstreckte sich ursprünglich über das gesamte mitteleuropäische Festland. Wie alle heimischen Orchis- und Orchideenarten ist auch das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) leider vom Aussterben bedroht und steht deshalb heute mehr auf der Roten Liste der bedrohten Arten, als auf den eigentlichen Feuchtwiesen. In Mecklenburg-Vorpommern findet man das Breitblättrige Knabenkraut auf einigen Feuchtwiesen im Müritz Nationalpark, insbesondere bei Ludorf in der Nähe von Röbel im Naturschutzgebiet „Großer Schwerin – Steinhorn“, wo jährlich bis zu 30.000 Dactylorhiza majalis bewundert werden können. Weiterhin erstrecht sich das Verbreitungsgebiet der Dactylorhiza majalis in der Mecklenburgischen Schweiz, dort zu finden im NSG „Ostpeene“, seltener auf den Neukalener Moorwiesen, in einigen wenigen Feuchtwiesen im Recknitztal an der Trebel, sowie im Peenetal zwischen Demmin und Anklam, dann noch am Stettiner Haff zwischen Ückermünde und Ducherow sowie auf der Insel Rügen.

Kuckucksblume Habitat

Das größte Verbreitungsgebiet der Kuckucksblume (Dactylorhiza majalis) in Mecklenburg-Vorpommern ist jedoch eindeutig im NSG „Großer Schwerin – Steinhorn“. Das bei Röbel, im südwestlichen Bereich der Müritz gelegene Schutzgebiet NSG „Großer Schwerin“ gehört neben dem NSG „Peenemünder Haken, Struck und Ruden“ (seit 1925) mit zu den ältesten Naturschutzgebieten in Mecklenburg-Vorpommern!

Kuckucksblume Feuchtwiese
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Die lateinisch bezeichnete Orchidee Dactylorhiza majalis wird auch unter den Synonymen, Dactylorhiza fistulosa (MÖNCH) H. BAUMANN & KÜNKELE und Dactylorhiza fistulosa (MÖNCH) H. BAUMANN & KÜNKELE und Dactylorhiza latifolia (L. p.p.) SOÓ, Orchis latifolia L. geführt. (Quelle: Die ↑Orchideen der Rhön; ↑Dactylorhiza majalis). Die deutschen Namen der Orchideenart Dactylorhiza majalis sind: Breitblättriges Knabenkraut und Breitblättrige Kuckucksblume. Die Bezeichnung Kuckucksblume bezieht sich, ähnlich wie bei der Kuckuckslichtnelke (Lychnis flos-cuculi) auf den Ruf des Kuckucks (Cuculus canorus) im Monat Mai. Der deutsche Name „Knabenkraut“ sowie das Synonym Orchis latifolia bezieht sich übrigens auf das Wort „Orchis“, welches aus dem Griechischen kommt und „Hoden“ bedeutet. Das Wort „Hoden“ in der Bezeichnung der Orchidee bezieht sich wiederum auf die auffälligen runden Wurzelknollen jener Orchideen, welche der griechische Naturwissenschaftler Theophrastos aus Lesbos (um 372 bis 287 v. u. Z.) in seiner Zeit untersucht und beschrieben hat.

*Alle Orchideen werden als Orchideengewächse (lateinisch = Orchidaceae) bezeichnet. Jedoch haben die zwei hodenförmigen Wurzelknollen der Knabenkräuter (v. griech. „Hoden“ = Orchis) haben der gesamten Pflanzenfamilie Orchidaceae, also den Orchideen, ihren Namen gegeben. (↑Quellenangabe)

Weitere Informationen zu heimischen Orchideenarten »

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Autor: Johannes Ludewig
Last Edit: 17.04.10
Quellenangabe: Alfons Bürger, Orchideen für den Garten, Verlag Eugen Ulmer, ISBN 3-8001-6487-6, Seite: 31, 101 und 81
Bildangaben: Fotos: Johannes Ludewig
Erstellt: 29.05.2007
Version: 25.09.2013
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