Ostpeene Peenhäuser
Peenetal der Ostpeene
Das ↑Durchbruchstal der Ostpeene, auch Peenetal „Benz“ genannt, beginnt in Peenhäuser etwa 5 Kilometer südlich von Malchin in der Mecklenburgischen Schweiz. Direkt neben der Ostpeene verläuft ein sehr schöner Wanderweg durch die hügelige Landschaft. Das Peenetal der Ostpeene ist Stellenweise bis zu 40 Meter hoch, so dass man oberhalb der Ostpeene entlang wandern kann. Am Rande der Ostpeene im Tal der Ostpeene ist das Naturschutzgebiet NSG „Ostpeene“ mit seinen besonders schönen uralten Feuchtwiesen. Die Ufervegetation, die Seggen-Rieden und die Feuchtwiesen im Durchbruchstal „Ostpeene“ verfügen über eine Fauna, die vergleichbar in Mecklenburg-Vorpommern bestenfalls im Müritz-Nationalpark anzutreffen ist. So kann der Besucher von Ende Mai bis Mitte Juni im Naturschutzgebiet „Ostpeene“ tausende blühende Dactylorhiza majalis (Breitblättriges Knabenkraut) Orchideen erleben, die im Verbund mit der seltenen Trollblume (Trollius europaeus) und der einjährigen Kuckuckslichtnelke (Lychnis flos-cuculi) zeitgleich erblühen. Darüber hinaus findet man in dem Durchbruchtal Ostpeene verschiedene Arten von Seggen und weiteren seltenen Frühjahrsblühern. Obwohl das Durchbruchtal Ostpeene eine sehr schöne Lage hat, sind besonders seltene Vögel weniger anzutreffen. Auch Wild ist eher spärlich zu entdecken. Dies liegt aber vermutlich daran, dass die gesamte Gegend rund um Gielow, Peenhäuser bis nach Demzin nicht so besonders waldreich ist.
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Laut der ↑Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt befinden sich ähnliche Feuchtwiesen im Talraum der Recknitz an der Grenze von Mecklenburg zu Vorpommern, ↑welche die Stiftung zum Schutze erwoben hat.





