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Trockenzeiten

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Trockenzeiten Trockenperiode - Anhaltende Trockenheit in Norddeutschland

Trockenperiode Trockenzeiten Trockenes Wetter. TrockenperiodeTrockenheit Entstehung. Sommerwetter vs. Landwirtschaft

Hauptseite: Bauernregeln Siehe auch: Meteoroligische Singularitäten Thema: Aktuelle Wetterprognosen

Eine langanhaltende Trockenzeiten oder Trockenheit in Europa entsteht, wenn zwischen Nord-Westeuropa und Nord-Osteuropa, über einen Zeitraum von 180 Tagen bzw. 90 Tagen keine markanten Temperaturdifferenzen - von mehr als 10°C Differenz - auszumachen sind. (Eine KILLIKUS Temperaturdifferenz ergibt sich aus der Differenz der durchschnittlichen (mittleren) Tagestemperatur von Messort A abzüglich der durchschnittlichen Tagestemperatur von Messort B.) (KILLIKUS)

Trockenheit – Meteorologische Entstehung (KILLIKUS)

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Eine Trockenheit oder „↑Dürre“, egal ob im Winter oder im Sommer in ↑Europa entsteht (nach KILLIKUS), wenn zu Beginn von Herbst oder Frühling, also zu den jeweiligen ↑Sonnenwenden am ↑Äquator, nicht genügend kräftige Temperaturschwankungen und Temperaturdifferenzen, zwischen Nord-Westeuropa und Nord-Osteuropa auftreten. Nach jeder kräftigen Temperaturdifferenz, egal zu welcher Jahreszeit folgt ↑Niederschlag.

Treten die Temperaturdifferenzen besonders schnell und gleichzeitig kräftig auf, kommt es darüber hinaus zu kräftigen Stürmen. Kommt es jedoch in den Übergangszeiten, Frühling und Herbst, nicht zu genügend großen Temperaturdifferenzen, also zu ausreichend ↑Niederschlag, entstehen in Nord-Osteuropa kontinentale ↑Hochdruckgebiete, welche sowohl im Sommer, als auch im Winter zu extremen Temperaturen und trockenem Wetter führen.

Killikus Singularitäten Modell

Nach dem Killikus Modell stehen alle Wetter Singularitäten in einem engen Zusammenhang mit der ↑Sonnenwende am ↑Äquator. Die Wetter Singularitäten in Nord- und Mitteleuropa treten immer wenige Tage vor und wenige Tage nach einer Sonnewende am Äquator auf.

Wettkampf der Klimate

Das Wetter in Mitteleuropa wird bestimmt von dem ↑Kontinentalklima, in der ↑Taiga und ↑Sibirien, in Nord-Osteuropa und dem subpolaren Klima vor ↑Grönland im nördlichen Westen, welches an der Westküste durch den ↑Grönlandstrom (↑Nordatlantikstrom / ↑Golfstrom) gemildert wird. Während das trockene ↑Kontinentalklima in Osteuropa - durch den Stand der Sonne - maximale Temperaturen von mehr als 50°C im Hochsommer und mehr als -50°C im Hochwinter erreichen kann, werden am Grönlandstrom durch den ↑Nord-Atlantikstrom (↑Golfstrom) im Sommer und im Winter milde feuchte Luftmassen von mindestens +4°C nach Nord- und Mitteleuropa transportiert.

Gleichzeitig transportiert der sich wellenartig (Nord-Süd-Ausdehnung), von West nach Ost, bewegende Polarfrontjetstream (Quelle: ↑Enzyklopädie des Wetters) kalte Luftmassen aus dem hohen Norden nach Europa, deren Erscheinungsform im Allgemeinen als meteorologische Singularität bezeichnet wird. Die bekanntesten meteorologischen Singularitäten, welche im Sommer kalte Luftmassen nach Europa führen sind die Eisheiligen und die Schafskälte vor der Sommersonnenwende. Auch der Siebenschläfertag folgt auf solche eine Singularität - ist jedoch keine Singularität.

Die verschiedenen Singularitäten verursachen im Frühling und dem zeitigen Sommer, einen Temperaturabfall in den oberen Luftschichten, was immer eine allgemeine Wetteränderung (Verschlechterung) zur Folge hat, weil die milden Luftmassen über dem nördlichen ↑Nordatlantik, ↑arithmetisch betrachtet, ziemlich gleichbleibend sind.

Kommt es nun, egal aus welchem Grund, bereits im Winter zu einer kräftigen Schwächung der Temperaturen im ↑Nordatlantikstrom, breitet sich bereits im Winter das trockene russische ↑Kontinentalklima bis weit nach ↑Mitteleuropa aus, was in ↑Westeuropa zu besonders kalten Temperaturen für kann. Über den Spätwinter und dem Frühling bis zum Hochsommer drehen sich die ↑kontinentalen sibirischen Temperaturen – von -50°C bis auf +35°C – genau in das Gegenteil um, was dann im Hochsommer zu besonders trockenen und heißen Temperaturen in Mitteleuropa führen kann.

Trockenheit in Europa

In Bezug auf die Entstehung einer langen Trockenheit im Frühling bedeutet das, dass sich eine solche Trockenheit bereits kurz nach dem Frühlingsanfang, am 21. März ankündigt, nämlich dann, wenn in der Folgezeit, zwischen Westeuropa und Osteuropa keine markanten Temperaturdifferenzen mehr stattfinden. Eine solche Konstellation tritt, nach KILLIKUS aber nur dann auf, wenn durch den ↑Nordatlantik (↑Golfstrom) nicht mehr genügend feucht-warme Luftmassen in den ↑Grönlandstrom und noch weiter Nordeuropa nach transportiert werden.

Trockenheit im April 2011

Bleiben damit im April die kräftigen Temperaturdifferenzen (GELBE LINIE), welche im Volksmund als „Aprilwetter“ bezeichnet werden, aus, bildet sich über Osteuropa ein riesiges Hochdruckgebiet, welches sich bis nach Westeuropa ausdehnen kann. Den Bauern ist eine solche Wetterlage wohl bekannt, denn aus diesem Grund besagt eine Bauernregel: „Ist der April kalt und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass.“

Dank der Bewegungen des oben genannten ↑Polarfront-Jetstream, werden in ziemlich exakt bezeichneten Abständen, nämlich um den 21. März zur Sonnewende, um den 8. Mai (Eisheilige), um den 25. Mai (unbekannt), um den 5. Juni sowie ab dem 21. Juni (Sonnenwende) kalte Luftmassen nach Europa geführt, welche den aktuellen Verlauf der Temperaturgrenzen unterbrechen können.

Verursachen die meteorologischen Singularitäten keine nennenswerten Temperaturunterschiede, weil der Nordatlantikstrom (Golfstrom) zu wenig Wärme mit sich führt, kommt es zwischen West- und Osteuropa zu einer langanhaltenden Trockenheit, welche solang anhält bis die Temperaturdifferenz zwischen West- und Osteuropa deutlich mehr als 10°C beträgt.

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Da über den Verlauf des Frühlings die Temperaturen in Osteuropa zum Hochsommer hin deutlich kräftiger und schneller Ansteigen als West- und Nordeuropa ist es sehr wahrscheinlich, dass spätestens mit der Sonnenwende am 21. Juni, dass Wetter umschlägt. Die vermeintliche Wahrscheinlichkeit über diesen Wetterumschwung wird im Volksmund als Siebenschläfertag bezeichnet.

Je nach Höhe der Temperaturdifferenz, zwischen Nordwesteuropa und Nordosteuropa, zur Sommerwende (21. Juni), also zum Siebenschläfertag (27. Juni), kommt es nach dem Siebenschläfertag, bis zur nächsten Singularität, am um den 15. Juli, entweder zu Regenwetter oder zur Sonnenwetter. Der Siebenschläfertag (27. Juni) ist somit das sommerliche Äquivalent zum Weihnachtstauwetter (24. Dezember).

Fazit

Wir haben uns immer gefragt, mit welcher Methode einige Pflanzen, wie die Schlehe (Prunus spinosa) uns bestimmte Wettererscheinungen anzeigen können. Zum Beispiel besagen Bauernregeln zum ↑Schlehdorn (Vm. Schlehe Prunus spinosa): „Je eher im April der Schlehdorn blüht, je früher der Bauer zur Ernte zieht.“ oder die „Schlehenkälte folgt auf warme Frühlingstage“ oder „Hat die Schlehe viele Früchte getragen, dann kommt ein harter Winter.“

Demnach gilt: Wenn zu ganz bestimmten Tagen (namentlich den Singularitäten), kein Niederschlag fällt und es zu keiner spürbaren Wetteränderung kommt, richten sich die Zellen der Pflanzen in den Folgewochen darauf ein. Deshalb sollte gelten: Kartoffeln werden erst kurz vor dem 10. Mai gelegt – nach dem 12. Mai kommt gewiss Regen.

Nachtrag: Gewitter und Unwetter

Zu Gewittern oder Unwettern im Frühling und Sommer kommt es immer dann, wenn regional kurzzeitige markante Temperaturdifferenzen auftreten!

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Autor: Killikus Nature UG
Last Edit: 09.12.14
Quellenangabe:
Bildangaben: Killikus
Erstellt: 12.05.2011
Version: 25.09.2013
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