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Mecklenburgische Schweiz Entstehung

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Die Entstehung der Mecklenburgischen Schweiz

Mecklenburgischen Schweiz Entstehung

Mecklenburgischen Schweiz:

Die uns heute bekannte Mecklenburgische Schweiz entstand während der letzten Eiszeit, der so genannten Weichsel-Kaltzeit.

Weg Mecklenburgische Schweiz

Die drei größten Eiszeiten, die Elster-, Saale- und Weichsel-Eiszeit, mit jeweils zwei bis drei Vergletscherungen, formten große Teile von Europa. In Skandinavien tauten die Niederschläge nicht mehr ab und es bildete sich ein über 3 Kilometer dicker Eispanzer. Dieser breitete sich aus und setzte sich in Richtung Süden – über die noch nicht vorhandene Ostsee – in Bewegung. Die Vergletscherungen reichten unterschiedlich weit. Das Eis bedeckte Gebiete von Nordwestdeutschland, Dänemark, Polen und Osteuropa. Erst der Thüringer Wald und das Erzgebirge brachte es zum Stehen.

Eine gewaltige Gletscherzunge ließ dabei das Malchiner Becken mit dem gleichnamigen See entstehen. Die Eisnachschub- und Abtaugeschwindigkeiten hielten sich für eine längere Zeit die Waage und formten so deutlich sichtbare Endmoränen. Vom Höhenzug Malchin-Basedow oder von der gegenüber liegenden Seite Wendischhagen-Bristow, hat man einen herrlichen Blick auf den See. Im Anschluss an den Endmoränen findet man den Sander. Das Schmelzwasser des Gletschers floss in Richtung Süden und lagerte Gerölle und Sand hinter den Moränen ab. Diese Sandvorkommen nutzt man noch heute. Vor Jahren wurde auch im Hainholz Sand und Kalk abgebaut.

Malchiner Becken

Vor ca. 17.000 Jahren war das letzte Eis aus Mecklenburg-Vorpommern verschwunden. Mit den sich verbessernden klimatischen Bedingungen und dem allmählichen Heben der Bodenplatten (der Druck des Inlandeises war gewichen), besiedelten die Pflanzen und Tiere und später auch der Mensch unsere Gegend. Heute leben im Bereich des Malchiner Sees und den angrenzenden Mooren Fischotter, Biber, Kraniche, Beutelmeisen, Gänsesäger, Pommern- See- und Fischadler, die Rohrdommel sowie weitere dutzend Arten geschützter Tier, Vögel und Pflanzen.

„Das Teterower und Malchiner Becken ist in die ↑Grundmoränenlandschaft des Oberen Peenegebietes durchschnittlich 25 m eingesenkt. Im Westen werden zur Mecklenburgischen Schweiz Höhenunterschiede von mehr als 126 m erreicht. Das Malchiner Becken stellt eine vermoorte Zungenbeckenniederung der letzten Eiszeit dar und wird heute zu großen Teilen von den drei großen Seen, dem Teterower See, dem Malchiner See und dem Kummerower See eingenommen. Die Peene und der Dahmer Kanal verbinden die Seen und fließen zusammen mit zahllosen Entwässerungsgräben dem Mecklenburg-Vorpommerschen Grenztal zu. Vermoorte Senken, Polder, Torfstiche sowie Erlen- und Weidenbrüche gliedern die großflächige Weide- und Wasserlandschaft. Das Teterower und Malchiner Becken wird überwiegend durch Wiesen und Weiden genutzt, in den Randbereichen wird auf den Grundmoränen auch Ackerbau betrieben.

Malchiner See bei Wendischhagen

Die Seen werden touristisch genutzt. Die ganze Landschaftseinheit ist von naturschutzfachlicher Bedeutung. Das Gebiet ist komplett als Landschaftsschutzgebiet deklariert und besitzt für die Rastvögel eine nationale, der Kummerower See sogar eine internationale Bedeutung. Als NSG (Naturschutzgebiet) und FFH-Lebensräume sind die "Moorwiesen bei Neukalen" ausgewiesen, die ein stark entwässertes Niedermoor mit artenreichen Feuchtwiesen darstellen und ein bedeutendes Brutgebiet für Wiesenbrüter sind. Ebenso das "Kalk-Zwischenmoor Wendischhagen" mit einer noch vollständig erhaltenen Vegetations-Entwicklungsreihe dieses seltenen Moortyps und seinem außerordentlichen Reichtum an bedrohten Pflanzen- und seltenen Brutvogelarten. Der Flußlauf der Peene ist vom Kummerower Sees bis ins Grenztal und darüber hinaus als FFH-Gebiet gemeldet. Die Landschaft ist als Rast-, Durchzugs- bzw. Überwinterungsgebiet von hoher Bedeutung. „
Quelle: ↑Bundesamt für Naturschutz

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Autor: Torsten Gertz, Museum Malchin
Last Edit: 19.03.09
Quellenangabe: Bundesamt für Naturschutz
Bildangaben: Johannes Ludewig 2006, Jörg Kemmereit,
Erstellt: 25.11.2006
Version: 25.09.2013
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